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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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Leichnam. Aber aus dem Saatkorn steigt das Lebendige, dasan sich Unsichtbare, über die Erde hervor, nimmt einen ganzandern Leib an, eine ganz andere Gestalt, als das Körnlein;empfängt Blätter, Stengel, Zweige, Blüthen, wie das kleineSaatkorn nicht hatte, und wird hiermit schöner, als das Ver,wesete je gewesen. Eben so der unsterbliche Mensch. Von derTodesstunde an wird sein Körper ein unwiederbringlicher Raubder Würmer und Fäulniß, während das Lebende, oder, wiees Jesus nennt, was hinfort nicht sterben kann, der Geist desaufgelöseten Menschen, eine andere Hülle und Gestaltung an-nimmt, edler, schöner, als der irdische Leib gewesen.

Es wird gesäet verweslich, sagt der Apostel; was auf-ersteht, ist das Unverwesliche. Es wird gesäet in Unchre,und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesäet inSchwachheit und wird auferstehen in Kraft. Es wird grsäetein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistigerLeib. Davon sage ich aber, daß Fleisch und Blut nicht könnendas Reich Gottes ererben; auch wird das Verweslichenicht ererben das Unverwesliche. Wie kann deutlicherund Heller von dem geredet werden, was der Auferstehung sichzu erfreuen habe? Nicht also unser Leib wird auferstehen undin jenem Leben fortdauern, sondern das Unverwesliche, Nicht-irdische, der Geist.

Auch er wird wieder eine neue Hülle empfahen, wie er vor-her den irdischen Körper hatte, ein Werkzeug, um sich mittelstdesselben mit dem ihm umgebenden All der Dinge in Verbindungzu setzen. Aber frage und forsche nicht: wie kann und wird dasneue Gewand des Geistes sein? Alles in der Natur ist andersund verschieden, und nicht das Gleiche! sagt Paulus. Es sindhimmlische Körper und irdische Körper. Aber eine andere Herr-lichkeit haben die himmlischen, eine andere die irdischen. Eineandere Klarheit hat die Sonne, eine andere Klarheit hat derMond, eine andere Klarheit haben die Sterne; denn ein Stemübertrifft den andern an Klarheit. Also wird es im Künftigensein. Hat man einen natürlichen, irdischen Leib, so hat manauch einen geistigen. Der erste Mensch, Adam, ist gemacht in