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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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todten Abgötterei, des todten Vernunfttraums zu schwärmen;Wenige nur mit Deinem Heiligthum vertraut, Dich ehrend.Dein Wort ergreifend, sich durch dasselbe in Hoffnung, Glaubenund Wandel verklärend.

Das Alles redet von Dir; redet von Gott, DeinemVater, der auch mein Vater ist, und den Du mir offenbarethast, herrlicher, als ihn die Vorwelt, als ihn ein anderererleuchteter Geist gekannt hat. Deine Weisheit ist meine Weis-heit geworden, Dein Gebet mein Gebet, Deine Tugend-

o möchte sie die meinige werden, daß ich Deine Seligkeit hierund dort empfände. Amen.

16 .

Jesus vor seinem Tode das letztemal unterden Jüngern.

Joh. 13/ 1.

Wie vergeh» des Lebens Herrlichkeiten,

Wie entflicht das Traumbild eitler Pracht;

Wie versinkt, im schnellen Lauf der Zeiten,

Was die Erde trägt, in öde Nacht!

Lorbeern, die des Siegers Stirn umkränzen,

Thaten, die in Erz und Marmor glänzen,

Und Gesänge der Unsterblichkeit.

Alles, was mit Sehnsucht und EntzückenHier im Staub ein edles Herz erfüllt,

Schwindet gleich des Herbstes Sonncnblicken,

Wenn ein Sturm den Himmel uns verhüllt.

Die am Abend freudig sich umfassen,

Sieht die Morgenröthe schon erblassen!

Gelbst der Freundschaft und der Liebe GlückLäßt auf Erden keine Spur zurück.

Aie unterhielt sich der Messias mit seinen Auserwählten so oftvon künftigen Dingen, als da er bald aus ihren Armen gerissenwerden sollte. Denn bei der Trennung zärtlicher Herzen hatnur die Zukunft Trost übrig; das Vergangene ist verloren,und der Rückblick auf die glückseligen Stunden ist gerade der