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WaS sich von Jesu die Jünger dachten.
Lu k. 7, 23.
Eilt, Sterbliche, ins GotteSreich,
Eilt, Jesu zu begegnen!
Empfangt den König: er will euchBeglücken, will euch segnen.
Wer (fragt ihr) ist der Herr? — Der SohnDer Gottheit ist es, uns vom ThronDer Gnade zugesendet.
Eilt freudig in das GotteSreich,
Kommt, eilt ihm zu begegnen!
Empfangt den Retter; er will euchMit seinem Himmel segnen!
Wer (fragt ihr) dieser Retter sei ?
Er, dessen Liebe, ewig neu,
Entsündigt und beseligt.
der hohen Einfalt, in jener stillen Anspruchlostgkeit, mitwelcher Christus Jesus auftrat und lebte und lehrte, konnte esnicht fehlen, daß er lange verborgen und unbeachtet blieb.Dies war sein Wille. Wie ein Samenkorn in den Erdbodenfällt, ungesehen vom Auge der Menschen, und unter der Erdesich der Keim unbemerkt ausschließt, seine zarten Wurzeln aus-breitet, seine kleinen Zweige im Schatten des Grases und unterhöhern Gesträuchen versteckt emporhebt, bis der Stamm fest-gewurzelt den Stürmen trotzt und zur weitschattenden, majestä-tischen Eiche wird: so die Lehre Jesu vom Reich Gottes.
Allerdings zwar machten seine Thaten Aufsehen, doch immernur ein sehr vorübergehendes. Ueberhaupt war schon der bloßeName Messias, und daß man ihn irgend einer Person bei-legte, hinreichend, das jüdische Volk in Gährung zu setzen, undseine Neugier, Erwartung und Empörungslust zu reizen. Oftversammelte es sich in Menge um Jesum, plötzlich und hoch-begeistert. Aber eben so plötzlich und erkaltet verlor es sichwieder von ihm. Ein Wirbelwind schien die leichte Spreu zu-sammenzuwehen, und wieder aus einander zu blasen. Manfand in diesem Messias durchaus nicht, was Alt und Jungsuchte und hoffte.