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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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Das Wenige, was seine treuen Begleiter und Schüler mitihrer Hände Arbeit gewannen, oder was dankbare Menschen ihm,als ihrem Lehrer und Arzte, zuweilen reichten, mußte ihm undden Scinigen zum Unterhalte hinreichen. Er führte mit seinenJüngern gleichsam eine gcmeinsameHaushaltung; was der Einehatte und empfing, gehörte Allen an. Was ihnen an Geld gegebenward, nahmen sie an. Einer von ihnen führte für Alle die Kasse.Dies Geschäft besorgte lange Zeit Judas, der Sohn SimonsJscharioths, dessen Neigung zur haushälterischen Spärlichkeilnachher in leidenschaftlichen Geiz entartet ist. (Joh. 12, 6.)Aus diesen Einnahmen wurden die unentbehrlichsten Bedürfnisseder Familie bcstritten.

Sie waren, wie gesagt, klein. Christus selbst war rein, dochschmucklos in seinen Gewändern. Als er gefangen genommen undvor das Gericht geführt ward, trug er über sein Untergewandnach morgcnländischer Sitte einen weiten Rock, der, ungenäht,von oben an, durch und durch gewirkt war. Dies gab den Anlaß,daß die Kriegsknechte, welche sich in seine Kleider theilten, dasLoos um den Rock zogen, wem er zum Eigenthum werden sollte.

Man hat wohl noch verschiedene Nachrichten über die PersonJesu, außer denen, die uns in den vier Evangelien aufbewahrtworden sind. Allein man darf sie keineswegs für zuverlässighalten. Schon in den ersten Jahrhunderten nach Jesu erschienenverschiedene Beschreibungen von seiner Gestalt, von der Geschichteseiner Kinderjahre, von seiner Art zu leben. Auch ist es keineswegsunwahrscheinlich, daß unter den ersten Christen darüber vielerleiSagen gingen, die jetzt verloren sind. Denn wem hätte nichtAlles wichtig sein sollen, was die Person des großen, göttlichenGlaubensstifters anging? Wer hätte nicht auch von seinemäußerlichen Wesen die geringsten Umstände gern erzählen gehört?Dergleichen Erzählungen waren vielleicht mehrere zerstreut vor-handen. Es fanden sich auch Leute, die aus übergroßer Dienst-gefälligkeit, oder um damit die Gläubigen zu erbauen, oder umdie Ungläubigen anzulocken, solche Sagen niederschrieben, undwohl gar mit ihren eigenen Einfällen und Zusätzen verschönernwollten. So kam Wahrheit und Erdichtung zusammen, und