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Von Jesu häuslichem und bürgerlichem Leben.
, Zoh. 5, tt.
Messias/ Jesu, Fürst der Geister/
Du sanfter Menschenfreund/
D»/ nur der Sünde Feind/
Mein Heiland/Herr und Meister!
. Ich will in heiliger Betrachtung
Dein stilles Wandeln sehn.
Wie groß warst Du und schön/
Umgeben von Verachtung!
Voll frommen KindersinnS/ unschuldigKam Dir kein Weiser gleich/
In edler Armuth reich/
Trugst Du Dein Loos geduldig.
Du fordertest nichts an dem Leben/
Ihm gabst Du Alles hin/
Das Kreu; ward Dein Gewinn/
Ein Dornkran; Dir gegeben.
Und doch / wie warst Du zu beneiden!
Gott liebte segnend Dich.
O Jesu, laß auch mich/
Eingehn in Deine Freuden!
Aener Einzige, welcher mit wahrhaft göttlichem Geiste, mixden seltensten Eigenschaften ausgerüstet, das größte aller Werkeunternahm, die je unternommen wurden; — dieser Einzige^mit dessen Erscheinen die ganze Geschichte der Menschheit eine-andere Gestalt gewann, und für dessen hohen Zweck die ewigeVorsehung ganzen Nationen ihr besonderes Loos warf, warschlicht, anspruchlos, von geringen Vermögensumständcn; irrseinem Aeußerlichen ohne besondere Auszeichnung, in seinemUmgänge wie in seinem Häuslichen äußerst einfach. Niemand-hielt ihn für etwas Ungewöhnliches. Jeder behandelte ihn wieeinen Seinesgleichen. Auch begehrte er nichts Anderes. „Ichnehme nicht Ehre von Menschen!" sagte er. (Joh. 5, 4t.)Ging er allein, kein Mensch beachtete ihn. Der Ruf von ihmwar größer, als er selber zu sein schien. Daher, wenn sich dieMenge der Neugierigen sammelte, ihn zu sehen, von dem manso viel hörte, war man verwundert, einen ganz andern Mann