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du die Kraft, welche es vermag? Bist du fähig, dies Wundermit Gewißheit zu erklären?
ES liegen in der menschlichen Natur gewiß merkwürdige Kräfteverborgen. Aber nicht alle Menschen haben dergleichen Kräfte imgleichen Maße. Selten erheben sie sich über das Gewöhnliche.
Wir erblicken hin und wieder zerstreut Spuren derselben. Sieerregen unser Erstaunen, wie alles Ungewöhnliche. Wir haltenuns, aus Furcht, leichtgläubig zu heißen, berechtigt, die Wir--kungen solcher Kräfte zu bezweifeln, bis wir überzeugt sind, die,welche mit solchen Eigenschaften wirken, sind weder Betrügernoch Betrogene. — Es gibt Menschen, die durch ihre eigen-thümliche Empfindsamkeit tief im Schoose der Erde verborgeneQuellen wahrnehmen. Es gibt Menschen, welche in einemZustand der Entzückung wirklich das Künftige erahnen. Es gibtMenschen, welche in einer seltsamen Nerven- und Seelenäußerung,wenn ich so sagen darf, zumal in KrankheitSumständen, ihr eigenesInneres und dessen Mangel erblicken. Es gibt Menschen, die,zumal im Zustande des Nachtwandelns, mit verschlossenen äußernSinnen unglaubliche Dinge thun und wissen, die sie wachendnicht verrichten und wissen können. Es gibt Thiere, die ebenso auffallende Eigenschaften haben, die wochenlang vorher dieWitterung, welche kommen soll, empfinden, und sich daraufvorbereiten; oder ohne Kenntniß der Länder die weitesten Reisenauf den nächsten Wegen dahin nehmen, wohin sie müssen undwollen. Alle diese außerordentlichen Eigenschaften, welche wirzerstreut erblicken, sind naturgemäß. Sind sie deswegen wenigerwunderbar, oder dem menschlichen Verstände begreiflicher?
Zweifler, dies Alles läugnest du nicht, weil die Erfahrungendeinen Zweifel besiegen; du bezweifelst nicht, daß mancher Menscheine größere Kraft in sich habe, durch seine Berührungen Nerven jleiden zu mindern, als ein anderer, oder daß ein Mensch höher»,weiterblickcndern Geist empfangen habe, als der andere. DiesAlles ist naturgemäß, dir unerklärlich, und Alles Gottes Kraft.
Wie nun, wenn durch göttliche Kräfte der Natur, welcheunsere Erfahrungen überschreiten, in einem Auserwählten das !Höchste vereint war, um dessen Dasein die Begebenheiten der