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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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mochten sie mit Gepränge lehren und zum Volke reden Christuswar ein Anderer; sein Glanz die tiefste Bescheidenheit. So for-derte er es auch von allen seinen Jüngern und Nachfolgern.Nie sah man ihn von einem blendenden Zeremoniel umgeben,nie in geräuschvollem, äußerlichem Prunk. Er trat nicht alsein Fürst auf, in kostbarem Gewände, forderte keine Bedie-nung; sondern durch sich selbst wollte er ehrwürdig fein, nichtdurch erborgte Flikterpracht. Ueberzeugen wollte er durch dieMacht der Wahrheit; nicht durch d,e Einbildungskraft desgroßen Haufens berauschen, und die Augen der Menge blenden.Von Herz zu Herz sprach er, als Geist zu Geistern. Was halteäußerliches, hochmüthiges, eüles Gepränge dabei zu schaffen?Er wollte belehren, nicht gebieten und herrschen; er wolltebessern, nicht gefallen. Was göttlich ist, das ist wohl durchsich selber herrlich, unö hat keines Hilfsmittels vonnöthen, dasvom Irdischen erborgt ist. Darum war seine Rede gewaltigdurch eine himmlische Bescheidenheit, in der er das Allerhöchstekund gethan hat.

Und der Zweck seiner Sendung, und sein Lehramt warihm Hauptsache des Lebens; alles Uebrige nur ein Neben-ding. So forderte er es auch von seinen Jüngern und Nach-folgern. Seelen zu retten und zu Gott zu führen, war ihmwichtiger, als jede andere Angelegenheit des Lebens. Er wolltenicht Geld damit gewinnen, nicht höhere Stellen erwerben,nicht Lob und Beifall um sich erzwingen. Die-Herrlichkeitdes Gotteswortes an sich selbst war ihm größer, als Alles,was Menschen ihm schaffen konnten. Darum, weil er nichtwar, wie die Schriftgelehrten, weil er nicht war, wie dergemeine, verächtliche Haufe der Priester und sogenanntenDiener Gottes, die nicht Gott, sondern nur ihrem Ehrgeize,ihrem Einflüsse, ihrem Priesterstolze, ihrem behaglichen Wohl-leben im Hause dienten darum lehrte er auch gewaltiglich,nicht wie die Schriftgelehrten. (Mark. 1, 22.) Die Lehrederselben mußte wohl ohne Kraft bleiben, da man wahrnahm,wie sie nicht das Amt um der Lehre willen, sondern dieLehre um des Amtes willen übernahmen; weniger sich darum

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