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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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der Taufe in die Zahl seiner Bekcnner und Nachfolger ein»weihen. Er zwar selber taufte nicht, sondern ließ die- durchseine ihn begleitenden Jünger verrichten. (Joh. 4, 2.)

Woher entstand nun das große Aufsehen und die allgemeineBewegung im Volke seinetwillen? Woher die Bestürzung derSchriftgelehrten? Hier war ein Anderer, als Johannes derTäufer; hier ein Anderer, als der Weiseste und Gerechteste vonJerusalem! Was er sprach, erregte das Entsetzen Vic-ler, dieBewunderung Aller: denn seine Rede war gewaltig.(Luk. 4, 33.)

Wohl mußte sie Entsetzen oder Verwunderung erregen,denn was er sprach, hatte vor ihm noch Niemand gesprochen,so lange die Welt gestanden war. Mit wahrhaft göttlichen Offen,barungen erleuchtete er den Geist seiner Zuhörer. Er zurrst ^Keiner vor ihm, enthüllte das Verhältniß der Gottheit zum^ Menschengeschlecht und zum Weltall; er zuerst, Keiner vorihm, enthüllte das Verhältniß des menschlichen Geschlechts zu", sich selber und zur Ewigkeit. Er zuerst, Keiner vor ihm, ent»faltete das Geheimniß des Gottähnlichwerdens für unsere Geister.^ Und waS bisher nur Ahnung und dunkeles, gelehrtes Forschender größten menschlichen Weisen unter den verschiedensten Völ»In kern gewesen, was in ihren Schulen als ein wissenschaftlichesn> Heiligthum verborgen gehalten war, dem man sich nur durchanhaltendes, Jahre langes Nachdenken annähern konnte: dasAlles, das Erhabenste des menschlichen Wissens, trug er mitw wundervollem Lichte dem gemeinen Manne vor, und die Un»mündigen wußten mehr, als vormals die Weisesten im Lande.,rs So galt im buchstäblichen Sinne des Wortes von seinem Vor»^ trag, was die Evangelisten von ihm sagten: seine RedejE war gewaltig.

Nicht darin nur, was er lehrte, war er gewaltig, sondernauch in der Art und Weise, wie er lehrte, und das Göttliche^ zum Menschen brachte.

Mochten die Pharisäer, wenn sie Almosen vertheilen woll.ten>^ es durch Posaunen und Ausrufen verkünden lassen; mochten siesich an die Straßenecken hinstellen, wenn sie beten wollten.