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Wie Jesus gelehrt hat.
Luk. «, 32.
Heil träufelt« von Jesu Munde,
Und Tugend und der Ruf;um Bunde
An ein abtrünniges Geschlecht
Der Weise lernt die HimmclSwahrheit,
Im Geist des «indes wird es Klarheit;
Gewaltig predigt er und recht,
Er schont euch nicht, gerünchte Heuchler,
Sein Donnerwort wird euch Gericht,
Und ihr, der Hölle treuste Schmeichler,
Verstummt vor seinem Angesicht!
^aum war Jesus öffentlich im Volk aufgetreten, so sah man ihnzum Gegenstand der allgemeinen Aufmerksamkeit geworden. —Es war kein Mangel an gelehrten oder wohlredenden Männernim Lande, und doch achtele man weniger auf sie, als auf daSErscheinen Jesu. Auch konnte darin nichts Auffallendes sein,daß er ohne bleibenden Aufenthalt war, sondern lehrend vonOrt zu Ort rcisete« Viele jüdische Lehrer thaten dasselbe. Jo-hannes der Täufer predigte auch im freien Felde, predigte mit«»gemeiner Freimüthigkeit; griff ohne Schonung die Laster allerStände, des Volks wie des königlichen Hofes an: dennoch er-regte er nicht so großes Aufsehen. Christus hatte bald mehrJünger und Anhänger, als Johannes der Täufer. Die Pha-risäer erfuhren es schnell genug, besonders da er Galiläa ver-lassen und Judäa durchzogen hatte, wo das Gerücht von derWundcrkraft 'seines Wortes sich bald bis in die Hauptstadt ver-breitete. Allein Christus selbst vermied geflissentlich lange Zeitalles zu große Geräusch. Er wollte nicht ftüher gegen die künf-tigen entschiedenen Feinde seiner Lehre auftreten, bis düse Lehregenugsam verbreitet sein würde. Darum zog er sich wieder ausJudäa zurück in das r-on Jerusalem entfernte Galüäa. Unddoch konnte er es nicht ganz verhüten, daß der Ruf von seinerVerkündung des Go-tcsrcicheS nicht weit umher erschollen wäre.Man kam; man hörte ihn, und ließ sich durch das Sinnbild