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Wie Jesus sein Zeitalter ansah.
Ratth. ti, l« — tv.
Umringt von sündigen Geschlechten,
Strahlt Jesu« in des Lebens Nächten,
Dem Irrenden ein hcil'geS Licht.
Mag ihn der Stolz der Welt verkennen,
Zhn Schwärmer »der Frevler nennen:
Er blickt auf Sott und wanket nicht.
Er kennt die schwachen Zeitgenosse»!
Erhaben über ihren Spott,
Eilt er zum Ziele unverdrossen,
Und sieget, denn mit ihm ist Gott.
Er schaut durch aller Menschen Seele«,
Wenn sich in ihre tiefsten HöhlenDie Bosheit flüchtet und versteckt.
Er ist der Herze» strenger Richter;
Da« Herz gepries'ner BösewichterLiegt frei vor ihm und aufgedeckt.
Er will mehr bessern, als betrüben:
Thu Buße, ruft er, glaub' an mich,
Und lerne Gott und Menschen lieben,
Gott über Alles, sie wie dich!
Als Jesus Christus aus den Wellen des Jordans gestiegen war^geweiht durch die Taufe und das Gebet voll Inbrunst zum ewige«Vater, erwartete Johannes, der ihn getauft halte, vielleicht dr>außerordentlichsten Wirkungen vom Eintritt Jesu ins öffentlicheLeben. Johannes kannte den göttlichen Geist, der den Messiaserfüllte; er kannte das Ziel seiner Sendung auf Erden, und seine«Welt und Tod verachtenden Muth, der ihn begleitete. Davonhatte der Täufer vielmals und immer zu seinen eigenen Schüler«mit prophetischer Begeisterung geredet; davon redete er ihnen undAllen noch, die zu ihm kamen. Auf ihn wies er sie hin, sich selbstnannte er nur den, welcher des Herrn Wege bereitete. — Esverflossen aber Tage, Wochen, Monde, und Johannes vernahmwenig von den Thaten Jesu, der in tiefer Stille wirkte.
Selbst noch nach längerer Zeit hoffte Johannes, und Versgebens, auf die Wahrnehmung des Außerordentlichen, das er z«