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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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weniger auf ehrenvolle Auszeichnungen, sondern still für michhin arbeiten, mit redlichem Erwerb genügsam sein, meinePflicht thun, und allen stolzen Entwürfen entsagen. Thue ichmeine Pflicht gütig gegen Jedermann, dann möge man michdoch verachten oder loben; ich weiß am besten, wessen ich werthbin. Der allwissende Gott und mein Gewissen werden mirZeugniß geben.

Ja, bisher unterlag ich oft meinen heftigen Leidenschaftenund den Urtheilen der Welt. Jetzt will ich mich selbst und dieWelt besiegen. Genügsam in mir, will ich unabhängig vonallem Aeußern werden. Es soll von jetzt an in meinem Lcbens-laufe, in meinen Verhältnissen zu den Menschen, in meinemganzen Sein eine neue Zeit beginnen.

O komm, heiliger Geist! der Du mild, rein, unschuldig,wie eine Taube, auf meinen Heiland herabkamst, ihn stärktestund verklärtest; heilige, stärke, verkläre auch mich in allemGuten, damit mein Leben werde gerecht, wohlthätig, der Liebeund Freude Gottes, der Liebe und Freude aller Edeln werth,wie das Leben Jesu, dessen andachtvolles Betrachten meinIrdisches veredeln, meinen Sinn läutern soll. Amen.

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