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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
Seite
48
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Doch er war nur der Vorläufer des Größer« gewesen«, demer den Weg bereitet. Er hatte die Welt zur Reue und CAnnes-änderung gerufen, aber Jesus zeigte ihr nun die Besch Offenheit ldes bessern Leben-, die Vereinigung mit Gott. >

Wir haben Johannes den Täufer gehabt; wir hab,en Jesumunsern Herrn und Seligmacher! Und wer sind wir gewesen?

Wer sind wir geblieben? Wer sollen wir sein und n-erden?

Wie Jesus am Jordan sein neueS Lebensweg mit einemdurch die Taufe gestärkten und geheiligten Sinne begann, sosollte ich nun auch meine Laufbahn eröffnen. Ein anderer jMensch sollte ich werden, um mir durch Kraft, des Gemüthseine andere Welt, eine bessere Zukunft zu mack-en. Oder solldie Stimme des Predigers fruchtlos für mich in der Wüste ver-hallt sein? Soll ich denn nicht endlich Theil am Erlösungswerkund Segen Jesu haben?

Ich war nie recht glücklich, weil ich nie recht Christ war.Vieles habe ich schon versucht, um mich zufrieden zu stellen.Mehrmals schon habe ich, überzeugt von der Fehlerhaftigkeitmeines Verfahrens, einige Aenderungen in meiner Denkart undin meinem Betragen vorgenommen. Diese Aenderungen, so !schwer mir auch der Entschluß dazu ward, hatten doch vielewohlthätige Folgen. Warum stehe ich an, jetzt einen neuenSchritt zu meiner Besserung zu thun, und mein inneres Glück ^zu vollenden, von dem alles äußerliche Glück abhängig ist?

Wohlan, ich will im Geiste mit Jesu in den Jordan tretenund muthvoller und erhabener mit ihm aus demselben wiederins Leben hervorgehen. Ich will von heute an nicht mehr hieund da besser scheinen, als ich bin ; sondern lieber noch bessersein, als scheinen. Ich will meinen Hang zu Eitelkeiten, meineninnern trotzigen Hochmuth ablegen; duldend, liebreich gegenJedermann, nur unerbittlich streng gegen mich selbst bei meinenallfälligen Fehlern sein. Ich will meine kleinen Feindschaftenund Zerwürfnisse überall endigen, und Frieden haben mit Bösenund Guten. Für mein Recht will ich männlich stehen, ohneFurcht, aber auch ohne allen Haß der Personen. Auf Geldund Gut will ich nicht mehr den unmäßigen Werth setzen, noch