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m den Nächten des Todes Verlorne Geschlecht der Menschen!O, wie hast Du die Welt geliebt, daß Du Deinen heiligenSohn hingabst, damit Keiner, der an ihn glaubt, verlorengehe, sondern das ewige Leben habe! Hätte ich jemals an Dir,jemals an der Göttlichkeit von Jesu Sendung und Offenbarunggezweifelt: die Geschichte seines Erscheinens, und was voraus-ging, und was nachfolgte, und wie durch Deine Führungen,Gott, das Allergrößte, was je dem Menschengeschlecht geschah,aus dem Kleinsten und Verachtetsten siegend über die Gewaltder Welt hervortrat — es hätte meine Zweifel zermalmt.
Gerührt durch die Wunder Deiner unendlichen Huld, wieSimeon, will ich, wie er, im Tempel Dich dankbar preisen imLaufe meines Lebens, bis Du auch mich, Deinen Diener, inFrieden fahren lässest. Amen.
4.
Die Jugend Jesu.
t. Tim. s, 12.
So heb' empor die trüben Blicke,
Wenn sich dein Weg in Nacht verliert,
Dich leitet Gott zu deinem Glücke,
Zu dem die Liebe immer führt.
Wie schien dir oft, vergiß es nicht,
Aus tiefsier Nacht sein schonsteS Licht!
Gott, gnädig, wenn Du uns erhörest,
Oft gnädiger, wenn Du den Plan,
Den unsre Kurzsicht schuf, zerstörest,
Dich, Vater, bet' ich dankbar an.
. Mein Wille nicht, o Vater, — Dein,
Dein Wille nur gescheh' allein.
Todesgefahren umringten schon die Wiege Jesu Christi. SeineAeltern mußten mit ihm, dem heiligen Säugling, durch dieWüsten nach Aegypten flüchten, um ihn dem Mordschwert desgefühllosen Herodes zu verbergen. Erst, als sie erfuhren, daßder bisherige König deS jüdischen Landes zu Jericho gestorbenwar, und sein Sohn Archelaus den Thron des grausamenVaters bestiegen habe, kehrten sie mit einander nach dem stillenNazareth zurück.