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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
Seite
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und Paläste, sie thaten Schifffahrten über die Meere, neueSchätze zu sammeln; sie hatten geübte Kriegsheere und Er-oberer; sie erfanden die Schreibkunst und manche andere Kunstzum Vergnügen oder Nutzen aber das Himmlische warihnen verborgen, der wahre Gott vergessen. Sie knieten vorselbstgemachten Bildern; sie beteten zu den Gestirnen; sie er-wiesen selbst Thieren und Pflanzen göttliche Verehrung. Manhörte, daß viele ihrer Altäre sogar vom Blute geopferterMenschen gefärbt wurden. Nur einzelne Weisen hatten vomhöchsten Wesen, von der Ewigkeit, von den Bestimmungendes Menschen noch einige dunkele Vorstellungen. Aber sie ver-bargen die geringen Schätze ihrer Weisheit eifersüchtig demVolke, um ihrer Herrschaft über die Unwissenheit desselbendesto sicherer zu sein.

Nur Abraham, ein Hirtenfürst, und seine Familiehatten noch den Glauben an den wahren Gott bewahrt. Dieseehrwürdige Familie schien die Auserwählte zu sein, unter allenErdbewohnern den letzten Funken des Himmlischen im Menschenvon völliger Erlöschung zu retten. Dem unsichtbaren Herrnder Welt baute sie in Einsamkeiten Altäre, und ein frommerWandel vor ihm war ihr Gottesdienst. Die Welt hatte Gottesvergessen, sie lag vergraben in der Nachr allgemeiner Unwissen-heit und tiefen Aberglaubens Abraham und seine Kinderverloren in der tiefen Finsterniß das Licht nicht. So lag nebendem Bösen unbemerkt und schwach das Gute. Und das Guterang mit dem Bösen um den Sieg.

Abrahams Nachkommen, oder die Jsraeliten, wurden durchwohlbekannte Schicksale nach Aegypten geführt, und versankenhier allmälig in Knechtschaft der Landesbewohner und in derenAberglauben. Bald war Jehova von Israels Enkeln ganzvergessen. Sie beteten Thiere und Bilder an, wie ihre Herren,unter deren Geißel sie sich beugten. Das Böse schien den Siegvollendet zu haben über das Gute, der letzte Gedanke an denlebendigen Gott von der Erde vertilgt zu werden.

Doch Moses lebte, der fromme, erhabene, muthige Ver-ehrer des Herrn. Gestärkt durch den Allmächtigen, an den er