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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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2 .

Der Streit des Guten und Bösen auf Erden.

Zweiter Abschnitt.

Irrem. 7/4. 5.

Wie lange hat in FinsternissenDer Erdkreis traurig harren müssen!

Ihm schien in seiner Nacht kein Licht.

Wer waren, Erde,, deine Götter?

Du gössest Dir aus Erz Erretter/

Und fühltest deine Blindheit nicht.

Ein Schwärm vernchtUchcr BetrügerBeraubte boshaft dich des LichtS;

Da dünkten sich die Weisen klüger/

Verwirrten sich und glaubten nichts.

. Erwünscht von sehnlichen Gebeten/

Erschien der größte der Propheten/

Das Vorbild stiller Heiligkeit.

Gott kam / es floh'n des Todes Schatte»/

Die diese Welt verhüllet hatten:

Die Erde ward dem Herrn geweiht/

Sein siegreich Wort ging zu den HeidenUnd in entfernte Grenzen aus!

So eilt ein Bräutigam mit FreudenLn seiner Braut geliebte» Haus.

d^ach jener fürchterlich:» Überschwemmung, die wir unter demNamen Sündfluth kennen, und von welcher die Sagen vielerder allerältesten Völker reden, breitete sich das menschliche Ge-schlecht mit veijüng-.er Kraft über die Erde aus. Es entstandenneue Reiche und Staaten. In Asien erhob sich das KönigreichAssyrien stolz über andere Völker; am Meere mit Lyrusund Sidon, den berühmten Städten, der große Handelsstaatder Phönizier; in Afrika das Königreich Aegypten.

Diese Menschen aber schienen nicht, als wären sie göttlichenUrsprungs, sondern aus dem Schlamm der Erde hervorge-stiegcn zu sein; so tief hinabgesenkt ins Irdische war ihr Sinn.Was den Leib erquickt, was Leidenschaften reizt und schmeichelt,das war ihr Bemühen, ihr Gelüst. Sich in Purpur und Goldkleiden, an üppigen Tafeln schwelgen, alle Wollüste des Lebenserschöpfen, galt ihnen das höchste Gut. Sie bauten Thürme