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ist Jesus Christus; dein Feind alle Ungerechtigkeit, Falschheitrmv Selbstsucht; dein Kampfplatz das alltägliche Leben. Fragenicht: werde ich untergehen? Du lebst ewig; kämpfe für dieSache der Ewigkeit. Und ob du auch leidest um der Gerechtig-keit willen, so bist du doch selig. Wer ist, der dir schaden könnte,so du dem Guten nachkömmst? Darum fürchte dich nicht vordem Trotzen derer, die ihres Vortheils wegen das Göttlicheverachten. Gott ist mit dir, wer will wider dich sein?
Du, der mich als Deinen Streiter in diesem Kampfe desGuten und Bösen auf Erden aussandte, der Du mir durchJesum Christum, meinen Heiland, die Erkenntniß dessen ge-geben, was wahr, gerecht, und Dir angenehm ist: d heiligerGott, o Gott des L chts und der Wahrheit, stärke mich zumKampfe durch die Macht Deines GeistesIn mir selbst zuerstwill ich den alten Feind meiner und der Welt Seligkeit auf-suchen und überwinden; den Hang zum Stolze, zur Herrschsucht,zur Ueppigkeit und zum Reichthum, der mich unempfindlichergegen das Höhere und Göttliche macht, daß ich es scheue, wennes mit meinen irdischen Vortheilen im Widersprüche steht. —Nur wer sich erst selber überwindet, der kann die Welt und ihreThorheiten überwinden.
Ein Kämpfer Gottes will ich sein; Dein Kämpfer, Aller-heiligster, auf Erden, für die Kleinodien, welche Du demmenschlichen Geschlechte gabst. Nicht Menschenfurcht soll michirren, nicht Spott, nicht Drohung mich abwendig machen,Alles, auch Gut und Ehre und Leben aufzuopfern in Voll-streckung Deiner heilig m Befehle. Amen.