4 SDacnbete Dagobert
Sdbalu«: SEalo«, ^erbip, Sipdno«, ©filli« u. 2f. S^adEj bet gewJljnlidjenMeinung lebte ec 3 üRenfdjenalfer oor bem itojanifdjen Äriege unb war einAünjllet Don auSgejeidjneten Talenten in 2(cd)iteftur, aSilbljauerei, ©teinfd)neibe=funfl, audj Htftnbet mehret baju notigen ©erzeuge, j. 33. 2lpt, £Kid;ttt>age.2(1« SSilbljauet arbeitete et meinen« invfiolj unb war bet Hefte, bcr feinen 85x1=bem geöffnete 2fugen gab. Sie« tfat er in 2W)en, toeldje« et, ineil et feinen©cfjület Sialo« eiferfüdjtig getobtet hatte, oerlaffen mufte. 3m Areta erbauteet fca« Sabpxintf), oexfertigte für 2(riabne eine ©ruppe SEanjer unb SEdnjetinnenau« weifem ©fein, aber aud) für fPaftpfm^ bie berüchtigte ^bljerne Aul). 9Ritfeinem @ohne,gfaru« eingeferfert, fann er auf SERittel jut gludjt. Sie Siegelau« Seinroanb, nad) Soib au« gebetn mitSföadj« befefligt, bie bem alljuljod)flrebenben Sfatu« ben SEob brachten, woburefj ba« 3facifd)e 9Reer ben Flamenerhalten haben foll, finb befannt. Sabalu« felbft gelangte nad) ©icilien, anbeffen füblidjer Äüfle rin Srt oon ihm Säbalium benannt rcuebe. 2Tud) würbe ju33ootien, befonber« ju fPlatda, ein bekannte« geft (Sdbala ober Saibalea), S3il=berfeft, gefeiert. Wem barf mit ihm einen fpdtern SSilbfxauer Sabalu« au« ©i=epon nicht üetwedjfeln. Saf fiter au« menten ©agen ein ©anje« jufammenge*fiojfmfei, woju bie Sabali, Aunftmenfdjen, SSeranlaffung gaben, tfl nur aUju=glaublid). <ld.
Saenbe(§ (Hermann SBiltjelm), nicbetldnbifcfyet ©eneral, geb. .1762ju hattam im ©elbrifdjen, nahm an ben in -fjollanb 1787 eingelretenen lln=vul)en im ©innc ber fogenannten Patrioten einen fo bebeutenben 2txitf)eit, baf etmit Dielen anbern feiner gleidxgeftnnten fianbSleutc eine greiftalt in granfreid)fud)en mufte, ido et ftch in Sünfitchen mit >£>anbel«fpeculationen befd)dftigte.33ei ber 2Benbung, welche bet SReoolution«frieg naljm, watb ec 1793 in berneuerridjteten greilegton, Franc-etranger, al« Sberft angeftellt, unb leifteteSumouriej in feinem Buge gegen hollanb bebeutenbe Sienjte. üRocf) gtofetc lei=flete er ^idjegru in bem gelbjuge Don 1794, ber biefen jurn SReifter Don ganjefiollanb machte. S. trat nun al« ©enerallieutenant in bie Sienfte bet bataui=fdjen fRepublif, unb hatte Don jefst an auf bie ^Regierung« = unb 9Serfaffu>xg«=oerdnbetungen einen bebeutenben Hinfluf. 1799 befehligte ec bie bataDifdje 2Cr=mee, al« bie Hngldnber unb fRuffen in^ollanb lanbeten. 83ei ber 5Ehtonbefiei=gung Subwig SSonapavte’« warb er Don biefem jum ©eneralgouDerneur Don 33a=taDta ernannt. 9tad) ber 83ereinigung djollanb« mit granfreid) tief ihn 9tapo=leon Don biefem wichtigen hoffen jurücf. 3mt ©ommet 1812 traf S. wiebetin Europa ein, befehligte batauf eine Sioifion in Svufjlanb, unb DertheibigteSRoblin. 1814 warb er Dom Äonig ber 9tieberlanbe jut 83efi&naf)me unb neuenHinrichtung ber wiebet erworbenen 23efif>ungen auf bet Äüfte Don 2(ftifa ernannt.Kud) hier bewie« er feine bekannte Hnergie; ec warb gcieben«Dermi£tlec jwifu';enbenachbarten fRegerftaaten, beforberte bte Anlegung neuer fPflanjungen nad) wefhinbifdjer SRanier unb flotte ben ©flaoenhanbel, bi« ihn ber SEob ereilte, ©ein„Compte reudu" übet feine 83erma(tung in Sana (1808 —11, 4 S3be., got.)Ijat über bie ©tatiflif unb ben Buffanb biefe« ßanbe« Diel 2id)t Derbreitet.
Sagobert I., wegen feiner Atieg«tbaten ber ©rofe genannt, Aonigber gtanfen au« bem SReroDingifdjen ©cfd)led)fe, folgte 628 feinem föatetHfotar II., welcher ba« geteilte frdnfifd;e fReid) wieber Dereinigt hutle. Hrfeiegte glüdlid) gegen bie ©lawonier, ©achfen, ©a«cognerunb 83retagner, aberer beflecfte feinen fRufm burch ©raufamteit, rohe SBillfüc unb ungejügelteüEScllufl. SRad) 83eficgung ber ©adjfen, fo witb lief er ade Siejeni=
gen hintichten, beren 5Q5ud)« bie Sange feine« Segen« überflieg. Hin befonbere«SSetbienfl erwarb ec fid) baturd), baf et ben gtanfen belfere unb DollftdnbUgere ©efe^e geben lief. Ht flarb 638 jtt Hpinap in einem 2(lter Don 32