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vv enn grosse und bedeutungsvolle Zeitereignisse eintreten, sopflegt der Nachdenkende sich die Frage vorzulegen, ob sie ge-macht oder geworden sind. Die Erneuerung der DeutschenKaiserwürde in der Person des glorreichen Preussischen Helden-königs Wilhelm ist geworden: das Französische Kaiserthum wargemacht. Denn als Napoleon I. sich am 18. Mai 1804 zu St. Cloud,durch Annahme des ihm vom Präsidenten des Senats vorgelegtenSenatsconsults, zum Kaiser der Franzosen erklärte, waren selbstdie questions de titres et d’etiquette des neuen Reiches, wie Bignonuns überliefert hat, schon längst entschieden: L’idee de creer unempire sur un modele nouveau et avec des dominations nouvellesayant ete ecartee, cotnme n’offrant qu’une singularite sans compen-sation ä’avantages; on avoit compose, pour entourer le trone impe-rial, un amalgame de grandcs dignites, appartenant les unes äYempire de Charlemagne , les äutres ä la monarchie de ses succes-seurs. Nachdem sodann am 6. November das Senatsconsult überdie Erblichkeit der Kaiserwürde verkündet worden und PapstPius VII. am 25. November zu Fontainebleau angelangt war,konnte schon am 2. December die Salbung und Krönung Napo-leons erfolgen.