Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
378
Einzelbild herunterladen
 

378

durch Trapp-Gänge sehr verworfen und mitunter so,dass ihre gewöhnliche Folge ganz vei'misst wird, zeigenu. a. die Erscheinung, dass ein dyke an einer Seite umge-wandelten Kohlenschiefer hat, während auf der andern Seiteveränderter Kohlen - Sandstein ansteht. Die leztere Fels-art ist in geringem und hohem Graden erhärtet, ihre ge-wöhnliche röthliehe Farbe verschwunden, sie erscheint weissund dabei sieht man dieselbe, ihrer ganzen Masse nach,durchdrungen von Eisenkies-Körnchen, und erst in 15 YardsEntfernung vom dylie erlangt das Gestein seinen unverän-ten Charakter wieder, womit zugleich die Eisenkies-Eimnen-sfen verschwinden *.

O

Aikin sah den Kohlen-Sandstein in der ]Mähe do-leritischer Gänge und Lager-artiger Massen in Birch-hill beiWalsall fester, -schwerer und braun von Farbe; dagegenfand Neckek de Saussure den Kohlen-Sandstein am Caltonkill unfern Edinburgh , scharf abgeschnitten von dem darinaufsezzenden Basalte, zwar auch auffallend dicht und fest,aber rein w 7 eiss, wodurch bei der Schwärze des Basaltesein seltsamer Gegensaz da gewährt ist, w r o beide Felsarteneinander berühren.

Höchst denkwürdig sind ferner die Aenderungcn, wel-che die Sandsteine von Salisbury-Craigs erleiden. Die Schei-dungs-Linie der röthlichweissen Sandsteine von den dunkel-grünen doleritischen Felsarten ist überaus scharf, und leichtkann man sich Handstücke verschaffen, welche zur Hälfteaus beiden bestehen. Je näher der Sandstein dem Dolerite,desto auffallender das Phänomen. Der Sandstein wird dicht,seine Härte nimmt zu, er erhält das Ansehen gewisserJaspisse oder Hornsteine. Die beiden vorher gemischt ge-wesenen Farben, roth und weiss, scheiden sich, das Ganzeerscheint gestreift. Höher wird der Sandstein noch ent-

''-" s Buckland and Cokibrare, Transact. of the geol. Soc.; Vol. III,p. 205 .