Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
377
Einzelbild herunterladen
 

377

oder höheren Graden umgewandelten, Sandstein eingefasst;auch in Handstücken ist dieses Verhäitniss auf sehr beleh-rende Weise zu erhalten. Wenn der Sandstein wenigerAenderung erlitten, so verlaufen sich die kleinen Säulenallmählich in denselben, ausserdem aber erscheinen beide,wie schon bemerkt, scharf geschieden, obwohl man Sandsteinund Schiefer einander so fest verbunden findet, dass einigeGewalt zur Trennung erforderlich ist. Die Gruppirungender Kohlenschiefer-Prismen gleichen vollkommen basaltischenSäulen-Reihen. Sie sind sehr täuschende Bilder derselbenin verjüngtem Massstabe.

Bei Saltcoals in Airshire , wo die Schichtung des Koh-lenschiefers durch zahlreiche basaltische Gänge ungewöhnlichgrosse Störungen erlitten, schliessen leztere Bruchstücke deserstem Gesteines von verschiedenster Grösse ein; alle zei-gen sich in hohem Grade erhärtet, aber ihr Schiefer-Gefiigeist ihnen geblieben *. Auf dem Schottischen EilandeInch-Keith , wo an mehreren Stellen die gegenseitige Berüh-rung von Kohlenschiefer und Wacke sehr deutlich wahr-nehmbar ist, hat jene Felsart theils keine Erhärtung odersonstige Umwandelung erlitten, theils trifft man solche sehrerhärtet, namentlich da, wo sogenannte Wechsel-Lagerungderselben mit Wacke statt hat **. Der dunkelgrau gefärbteKohlenschiefer im S.W. von Llanfiliangel East auf Angleseawandelt sich, ohne wesentliche Aenderung der Farbe, dawo doleritische Gänge ihn berühren, zur harten Jaspis-arti-gen Masse um ***.

Die Schichten des Kohlen-Gebietes bei Gobb cliff in Ir-land es war schon zu wiederholten Malen die Rede davon

* Necker de Saussure voyage en Ecosse. Vol. I, p. 327.

** Loc. cit. p. 257 et 259.

*** Hensj.ow , Transact. of the Cambridge pliil. Soc.; Vol. I, P. 2,p . 415.