Druckschrift 
Blätter aus dem Tagebuch eines Pilgers nach Jerusalem im Jahre 1864
Entstehung
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^Ver Verfasser vorsteh.'ndeli Beichte? über die Reise »achdem h. Lande glattbl denselben nicht besser sehliehe» u> lönne»,als mit dem herrlichen (Gedichte, welches unser innigitgelieblerRiitpilger, der hochwiirdige Herr Pfarrer ;»m h. Rcatzimiliani» L iisseldors, Herr Pfarrer P c t e r T ch m i t;, welcher bereitsam 1!>, 'scovember IU7U das Ze'tliche gesegnet und nun hosfentlich,nachdem er hier das irdische Ieritsalem geschaict, in's hnninl scheJerusalem doit oben tvitd eingegangen sem, bei semem Llbschtedevon Ierig'alem verscrligt hat nnd ivelches Isier folgt:

Abschied von Jerusalem.

Merit 18<>r.

Wie tief bist dn gestürzt von reimn Höhe,

O To,hter Sicn, in des E,enos l>!achi!

Wie M ge lastet schon ons ine das Wtel e.

Das t^otteS Fluch einst über dich geb,acht!

Dein Uöuigsmantel ist niil B,nt bestecket,

Dein Anilin, einst so s tzön, mit Schmäh ledeclel;

E> lösche» TeineS Dia. emeS Glanz,

Zerriss,» Dnneo Nithmes Slernenlranz;

Dennt ist kein Leid so ties, so langer Dauer:

Utid dennoch tieb ich rieh in deiner Tüamr,

Wo unter H'a'.me» einst der Wnnd'rer ruhte,

Da tvirbelt seht empor rer Wüste Sand;

Wo ihn die Duell gelabt mit frischem Muthe,Erliegt er seht der Sonne glüh'udem Brand,

O Stadt der Trauer, mein Liebelt und mein Hassen,Wie schwer hat rer Rache Strahl getrossen!

In deinen Thälern wächst lein Baum noch Stauch,Um reine Hügel weht deS Tores Hauch;

Wo Jungfrau'» einst geführt den muntern Neigen,Da herrschet jetzt des Grabes düstres Schweigen.