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Blätter aus dem Tagebuch eines Pilgers nach Jerusalem im Jahre 1864
Entstehung
Seite
152
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unseres Herrn Jesu Christi hochberühniten Berges Tabor gcnoimnenund in der Kapelle des h. Hauses der seligen Jungfrau Marin iuNazareth gesegnet ist, um als Fundament zu dienen für die Errich-tung der Säule zu Düsseldorf, der schönen Stadt Deutschlands, zuEhren der seligen ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria. Zurdesfallsigen Beglaubigung füge ich meine Namensuntcrschrist und dasSiegel unseres Convents bei.

Nazareth, den 13. April 1861.

Fr. Wenccslaus Krechlen,

Apost. Miss, und Guard.

Der Aussteller vorstehender Urkunde, der hochw. PaterKrechlcn, sowie auch der hochw. Herr Gcucralvienr Dcgncvan-villcr ruhen nun schon in Palastina's heiliger Erde. Nehmet,ihr Theuern! die ihr mir im h. Bernde so liebevoll zur Seitegestanden, noch über meinem Grabe den innigsten Dank für alleMühe und Arbeiten, die Ihr mir so freundlich erwiesen. Mögeder Himmel Euch vergelten all das Gute, was Ihr mir gethan!

XXXV.

Abreise von WazareLl). Gewitter desWerges Garmel. Schlußgoltesdienjt.

14. April, Morgens 6 Uhr, nachdem wir von den liebenund guten Vatern des h. Franziskus für alle Liebe und Auf-opferung, die uns auch hier in so reichlichem Maße zu Theilgeworden, herzlich gedankt und Abschied genommen, setzte sichdie Karawane zur Weiterreise in Bewegung. Die Gegend vonNazareth nach Carmel, obwohl znm Theil gebirgig, ist sehr !fruchtbar. Die Höhen sind mit Bäumen bewachsen, während !man in den Thälern Frnchtgattnngen aller Art angepflanztsieht. Gegen 11 Uhr Morgens überraschte uns ein furchtbaresGewitter, begleitet mit einem orkanähnlichen Sturm. Sowie