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Palast der Maria Wagdalena. Gtiläus-qneü'e. Wachtlager unter Zellen.
20 . Biärz, 8H/2 Uhr Morgens. Abreise noch der ElisänS-gnellc. Wie ich schon früher erwähnt, hotten nur mit demDrogomon Hanna für unsere Reise im Innern des h. Landeseinen Vertrag abgeschlossen, wonach derselbe verpflichtet war,nicht mir für unsere Beköstigung, sondern auch für Pferde, Last-thiere, Zelte und sichere BedecknngS-Mannschaften Sorge zutragen. So standen denn an diesem Morgen vor dem Hospizfür jeden Herrn ein Reitpferd und für unsere Bedienung 6—8Mucker auf Eseln; ferner eine große Zahl Lastthicre mit Zel-ten, Betten, Küchcngcräth und Mnndvorrath beladen. Znr Be-deckung saßen ü Beduinen mit ihren langen Lanzen und Ge-wehren und außerdem bewaffnet mit Pistolen, Dolchmcssern undSäbeln auf prächtigen arabischen Pferden; Köche und Küchen-jungen, Eselstreiber und noch einige Anhängsel fehlten auchnicht. Die Leute machten solchen höllischen Lärm und ent-wickelten eine solche Thätigkeit, daß man glauben sollte, eineganze Armee rückte aus. Unsere Pferde waren ziemlich, dasSattelzeug aber recht schlecht. Ueber meinem Anzüge hatte icheinen in Jerusalem gekauften weißen Bcdnincn-Mantcl (Burnus)geworfen.
Meinen Kopf deckte gegen die Sonnenhitze ein großer runderHut, worüber nach Art der Beduinen ein großes buntes türkischesSeidcntnch gewickelt war, welches ich in Kairo gekauft hatte, sodaß nur mein Bart und meine Augen, die mit einer großen blauenBrille geschützt waren, hcrausjncktcn. Ich gestehe aufrichtig, eswar äußerst amüsant, all diese verschiedenen An- und Auszügezu sehen. Nachdem wir nnS vom Herzog von Modcna auf kurzeZeit beurlaubt und von dem Herrn Grafen und der Frau Gräfin
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