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Grotte wohnende Türke gab mir bei Ucbcrrcichnng des Bak-schisch einige Blmnen. Von hier begaben wir uns zu einemandern Felsen, den Gräbern der Könige, welche nahe bei derJcrcmias-Grotte liegen. Diese gaben mir so recht die An-schauung, wie das h. Grab gewesen, ehe es mit Marmor be-kleidet war. Nachdem wir unsere mitgebrachten Kerzen ange-zündet, gingen wir in die Gräber hinein nud stellten unsernKawasscn als Wache an den Eingang. Um in dieselben zu ge-langen, mußten wir viele Stufen unter der Oberfläche herunter-steigen. Vor jedem einzelnen Grabe oder doch vor jeder Fa-miliengruft, welche auch hier unter dem Felsen anSgchaucnwaren, befand sich eine Vorkammer, in welcher sich die Ver-wandten vor dem eigentlichen Grabe versammelten, um für dieVerstorbenen zn beten. AnS den Vorkammern führte ein klei-ner Eingang, der mit einem Steine verschlossen war, in dasGrab. 4—5 Wichen wurden wagerecht in ausgchaucue Nischengelegt, jedoch so, daß jedesmal mir eine Wiche in eine Nischezu liegen kam. Da es schon spät, auch ich von der Nacht-wache im h. Grabe sehr ermüdet war, kehrte die Karawanezum Hospiz zurück.
Jeder von uns erhielt von dem Herrn Direktor eine Ab-bildung des in der Hospiz-Kapelle befindlichen schönen Altar-bildes „die hl. Familie auf dem Wege nach Jerusalem" dar-stellend. Morgen geht es, so Gott will, nach dem todten Meerund St. Saba u. s. w. Nicht alle Herren der Karawane woll-ten sich an diesem höchst beschwerlichen Ausflüge betheiligen.