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spitzig waren, und thcilwcise an gefährlichen Stellen nnd Ab-gründen vorbei, weiter. Gegen 12 Uhr kamen wir in demengen aber schönen Tcrebintcnthal an nnd lagerten nns untereinem großen, schattigen wilden Oclbanm, nahmen, anf einemanf der Erde ausgebreiteten Teppich liegend, unser kaltes Früh-stück, bestehend anS Geflügel, Eier, gesalzenen Fischen, Brod,Apfelsinen, Käse nnd Wein. Den Schluß bildete ein Becherarabischen Kaffce'S, den unser Dragoman (Zugführer) anffolgende Weise bereitete: Er zündete ein Feuer an, kochte Wassermit vielem Zucker und schüttete dann den pnlvcrisirten Kaffeein die kochende Brühe, wobei er beständig umrührte. Der Kaffeewurde so heiß als möglich getrunken nnd ist ungefähr so dickwie bei uns die bereitete Chokolade. Eine große Freude wurdedem Herrn Pastor HcnncS nnd mir hier zu Theil. UnsereReisegefährten gedachten unseres Namcnsfcstes und leerten einenBecher Jcrnsalemer Wein anf unser Wohl. Mein lieber PastorLambertz aus Süchteln überreichte mir bei dieser GelegenheitBlumen, die er hier im Thale zwischen Felsen gepflückt hatte.Mit innigem Danke nahm ich dieses schöne und niedliche Sträuß-chen an und bewahre es als ein theures Andenken von meinemFreunde und znr Erinnerung an den 10. März 1864 imhl. Lande anf dem Wege nach Jerusalem.
Auf unserer Weiterreise nahmen wir nochmals in einemBeduincnkhan eine Erfrischung, wo der Sekrctair und Kawasdes österreichischen General-Consuls nns empfing, um nns dasweitere Geleit zu geben. Als ich aufgestiegen war, kam einBeduine, hielt mein Pferd am Zügel und forderte sich einBackschisch. Der österreichische Kawas, dies bemerkend, stößt mitseinem langen Stab diesem gegen Hals und Brust, daß derselbejammernd nnd schreiend davonlief. Sein Geschrei lockte nochmehrere Beduinen herbei, die für den Gestoßenen Partei nahmen.Nach einigem Wortwechsel zwischen den Beduinen und demKawas zogen wir durch das Thal recht mühsam und beschwerlichweiter. Die türkische Regierung hat die Höhen, welche dieses