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Karawane besorgte gleich ihre Ucberfahrts-Angelegenhcit bei derösterreichischen Llohdgesellschaft, wobei der Herr Ritter von Napoli,der sich um die Pilgerfahrt immer sehr verdient machte, unswesentliche Dienste leistete. Für die Seereise von Trieft bisJaffa und von Caipfa wieder zurück bis Trieft betrugen dieKosten für die zehn Herren der Earavane nach Abzug der vondem hochw. Gcneral-Commissariat des hl. Landes bewirktePreisermäßigung 2600 Gulden in Silber oder 3068 Guldenin Papier. Wir besuchten den geistl. Herrn von Schütz, dervon dem hochw. Herrn Eardinal-Erzbischof von Wien beauftragtwar, den Pilgerfahrt-Gottesdienst in Trieft abzuhalten. DenNachmittag besahen wir das Arsenal der Lloydgesellschaft unddie Schiffswerft und machten später einen kleinen Spazicrgang.Den Abend aber legte ich mich, da ich sehr ermüdet war, bereitsum 8 Uhr zur Ruhe.
Den 4. März. Um 8 Uhr diente ich dem Herrn Pastor !
Palm die hl. Messe in der St. Pctcrskirchc, worin 40stün- !
digcs Gebet abgehalten wurde. Nach dem Frühstück fuhr ichmit Herrn Hermcns eine Stunde auf dem Meere, welchessehr ruhig war, spazieren. So eine Fahrt ist ein wahrerGenuß und erfrischt nugemcin. Es begegneten uns auf dem iWasser ein Tampfboot, welches von Bencdig, und eins, welchesvon Alcxandricn ankam. Ich frug unter Andern dem altenSteuermann, der das Boot dirigirte, ob er kein Mittel gegendie Seekrankheit kenne, und ob er es mir nicht mittheilenwolle. Er antwortete: „Nach meinen Erfahrungen gibt es nurein Mittel, ob es aber Jedem hilft, weiß ich nicht. Wenn Siemorgen auf See gehen, so setzen Sie sich nicht und legen sichnicht gleich, sondern gehen Sie so lange, als es Ihnen möglichist, auf dem Deck auf und ab, und trinken dabei ein gutes GlasBordeaux, damit der Unterleib erwärmt wird und der Magenetwas zu thun hat." Diesen guten Rath habe ich auf meinerganzen Seereise befolgt und bin von der lästigen Krankheit ver-schont geblieben. Mittags kam der zehnte Reisende Herr Baron