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2 (1844)
Entstehung
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senden den größten Trost gewähren! Da nun dieses nicht leichtgeschehen kann, so muß man lernen durch sich in Andere hineinsehen. Man muß Niemanden für zu groß halten, und mitÜberzeugung glauben, daß alle Werke für die Ewigkeit die Fruchtdes Fleißes und einer angestrengten Aufmerksamkeit gewesen sind.

Laß dich deine Lectüre nicht beherrschen, sondern herrscheüber sie.

Ängstlich zu sinnen und zu denken, was man hätte thunkönnen, ist das Übelste, was man thun kann.

Von den jedermann bekannten Büchern, muß mau nurdie allerbesten lesen, und dann lauter solche, die fast niemandkennt, deren Verfasser aber sonst Männer von Geist sind.

Jeden Augenblick des Lebens, er falle, aus welcher Hand desSchicksals er wolle, uns z», den günstigen, so wie den ungünsti-gen, zum bestmöglichen zu machen, darin besteht die Kunst desLebens, und das eigentliche Vorrecht eines vernünftigen Wesens.

Zur Auferweckung des in jedem Menschen schlafenden Sy-stems, ist das Schreiben vortrefflich; und jeder, der je geschrie-ben hat, wird gefunden haben, daß Schreiben immer etwas er-weckt, was man vorher nicht deutlich erkannte, ob es gleich inuns lag.

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