Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
Seite
38
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bcn, daß, weil sie solches thun, dieses bei ihnen eine besondereAnlöge der Natur anzeige. Andere können solches vielleicht ebenso gut als Du, sie machen mir kein Geschäft daraus, weil esihnen einfältig vorkommt, solche Dinge bekannt zu machen.

Ich lese die: Tausend und eine Nacht, und den RobinsonCrusoe, den Gilblas, den Fündling, tausendmal lieber, als dieMessiadc, und wollte zwei Messiaden für einen kleinen Theil desRobinson Crusoe hingeben. Unsere meisten Dichter haben, ichwill nicht sagen nicht Genie genug, sondern nicht Verstandgenug, eine» Robinson Crusoe zu schreiben.

Das umgekehrte parlnrinnl iiionlos gefällt den Menschensehr, und der Schriftsteller muß es zu beobachten suchen.

Wie kommt es, daß unsere Dichter von unseren vernünfti-gen Leuten von Stande nicht mit Vergnügen gelesen werden?Der Fehler kann unmöglich in unserm Publikum liegen, er liegtsicherlich in unseren Dichtern, meist junge oder alte Knaben, dieim Kreise unerfahrener Bewunderer aufgewachsen sind, und da-her nicht zunehmen können. Wer nicht in gewissen Jahren oftin Gesellschaft war, wo er nicht die erste Rolle spielte, und seineKräfte stets in Spannung sein mußten, um nicht eine übleMeinung von sich zu erwecken, wird gewiß ein Tropf werden,und das sind viele unserer gerühmten Dichter. Der Mann derWelt kann nichts von ihnen lernen, er übersieht sie. So wie