Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
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die Hauptsache; es ist daher sehr oft in Quarto oder in Octavogedruckt, und der Reim ist keine conckitio sino gua von.Manche Arten sind gar nicht leicht zu machen, und das ist dieUrsache, daß sie jetzt ziemlich selten sind. Man macht daher jetztsehr häufig Carmina in Quarto und in Qctaoo.

Wer nicht so schreiben kann, daß die Philosophen Regelndavon abstrahiren müssen, der lasse es. Ist wohl je ein Dich-ter durch Regeln geworden? Was helfen der Nessel die Regelnfür die Leder? Die Philosophen, die Ästhetiker, kann man alsPhysiologen ansehen. So wenig die höchste Kenntniß dessen,was zu einem vollkommenen Menschen gehört, den Besitzer die-ser Kenntnisse in den Stand setzt, einen vollkommenen Men-schen zu machen, so wenig werden auch die Regeln einen Dich-ter machen. Für Philosophie und Kenntniß der menschlichenNatur sind diese Untersuchungen in hohem Grade wichtig, werwird das leugnen?

Es ist fast nicht möglich, etwas Gutes zu schreiben, ohnedaß man sich dabei Jemanden, oder auch eine gewisse Auswahlvon Menschen denkt, die man anredet. Es erleichtert wenigstensden Vertrag sehr in tausend Fällen gegen Einen.

Die Künste üben die Empfindung und Phantasie, und ver-feinern sie. Diese Fähigkeiten aber und ihre Vervollkommnungsind zur Erreichung des Zwecks menschlicher Natur unentbehrlich,