Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
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rühmte mögen sie wohl genug huben-, ich hübe selbst dergleichengesehen; sie schienen mir abscheulich, und ich habe Ursache zuglauben, daß es unzähligen Andern nicht besser damit gehenwürde. Warum halten diese Nationen nichts darauf? Ichfürchte, der Grund davon liegt sehr tief. Bewahre Gott, daßso etwas eine Regel für Deutsche werden sollte, aber ein Winkist es allemal. Mit Naisonncmcnt muß man nicht kommen;Gefühl geht hier darüber, und nur dieses hat ein Recht, zu ent-scheiden. Warum will man etwas einführen, das dem Gefühlerst durch Association von Begriffen erträglich wird? Bei den. Engländern bekümmert man sich nicht um Raisvnnemcnt, woes auf Gefühl ankommt. Ein wohlklingender Herameier ist jadeßwegen noch nicht ein wohlklingender Vers überhaupt. Wasden Griechen und Römern gefalle» hat, muß uns deßwegennicht auch gefallen. Indessen verdienen diejenigen unter unsernDichtern, die etwas Schönes in schönen Herametern gesagt ha-be», Dank, indem sie dadurch vermuthlich der Ergotznng unsererNachkommen ein größeres Feld verschafft haben.

Ich glaube, daß ein Gedicht auf den leeren Rann, einergroßen Erhabenheit fähig wäre. Ich glaube wenigstens so, nachAllem, was ich bisher gelesen habe; vielleicht trägt aber auchmeine eigene Disposition etwas dazu bei.

Es ist etwas, was, dünkt mich, unsere besten Romancndich-tcr von den großen Männern der Ausländer in diesem Fach un-