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2 (1844)
Entstehung
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^ die Nachwelt kaum glauben kaun, nämlich seinen Sohn vvm^ Himmel Herabschicken. Wollen Ew. Wohlgeboren gütigst bemcr-kcn, daß die große Abweichung des Menschen von seinem erstemvollkommenem Zustande eine Folge der in ihn gelegten Freiheitwar, daß ihn aber sein Hang zur Veränderlichkeit endlich vonselbst wieder zurückgebracht haben würde? u. s. w.

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"Pl ^ Was hilft das Lesen der Alten, sobald ein Mensch einmal

«« dm Stand der Unschuld verloren hat, und wo er Hinsicht, überall«« sein System wieder findet? Daher urtheilt der mittelmäßigeKopf, es sei leicht, wie Horaz zu schreiben, weil er es für leichthält, besser zu schreiben, und weil dieses besser zum Unglück?ir- schlechter ist. Je älter man wird (vorausgesetzt, daß man mit

m dem Alter weiser werde), desto mehr verliert man die Hoffnung,

m besser zu schreiben, als die Alten. Am Ende sieht man, daß

r>i das Eichmaaß alles Schönen und Nichtigen die Natur ist, daß

!ü- wir dieses Maaß alle in uns tragen, aber nur so überrostet von

P Vorurtheilen, von Wörtern, wozu die Begriffe fehlen, und von

M falschen Begriffen, daß sich nichts mehr damit messen läßt.

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M Vielleicht wird bald eine Zeit kommen, wo wir sehen wer-

den, daß wir in manchen Stücken über den Alten sind, in denenwir uns jetzt unter denselben glauben. In der Bildhauerkunst, -it ^ und Malerei ist dieses nur allzu klar. Winkelmann war ein^ Enthusiast, ein Mann, der für die Alten eingenommen war,

und sich selig pries, als er den classischen Boden betrat; der