Druckschrift 
5 (1844)
Entstehung
Seite
369
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jedem, und schüttet dieses an dem kühlsten Lrt im Hanse (dennjede Kühle, die man den Ingredienzen sowohl, als der nöthi-gen Geräthschaft, vorläufig geben kann, ist barer Gewinn fürdas Gcfriermittel), in einen Eimer mit so vielem Wasser, alsnöthig ist, diese Salze beinahe völlig aufzulösen. Durch all-mäligeS Hinzugießen wird dieses am sichersten ausgefunden.Sobald die Masse anfängt dünne zu werden, oder auch schonvorher, setzt man das blccherne Gefäß, worin z. B. der Cremeist, der gefrieren soll, hinein, und rührt beides, das Ge-friermittel und den Cvnfect, letzteren aber nur sanft, damitsich die Ingredienzen nicht setzen, um, und wartet das Ge-frieren ruhig ab. Sollte man am Thermometer, welches hier-bei nöthig ist, finden, daß das Gefriermittel schon wiederwärmer zu werden anfinge, noch ehe der Cvnfect die gehörigeConsistenz hat, so kann man mit einem Heber etwas vondem Gefriermittel abzapfen und frisches Wasser, Salmiak undSalpeter hinzuthun u. s. w. In jedem Sommer läßt sich, injeder Stunde des Tages, aus einem mittelmäßig tiefen Brun-nen Wasser zu 10 oder 10^ Reanm. Graden, aus gutenwohl zu 9 Grade», erhalten, die es in einem guten Kellerauch lange behält. Hat man nun dem Salze sowohl, alsdem Eimer, deni Cvnfect in seinem Gefäße, und dem höl-zernen Instrumente, womit man umrührt, eben diese Tem-peratur gegeben: so erhält man durch jene Mischungen eineKälte von 9 Neaum. oder Fahrenheirischen Gra-

den unter dem Gefrierpunkt des Wassers. Wenn man mehr