Druckschrift 
5 (1844)
Entstehung
Seite
368
Einzelbild herunterladen
 

und vielleicht manchem andern braven Manne, wird nachste-hender Unterricht erwünscht kommen, ob er gleich leider! fürdieses Jahr wenigstens etwas zu spat kommt, da, wenn dasTaschenbüchelchen ausgegeben werden wird, das Gefrorne unddie kühlen Getränke bereits auf allen Straßen, zumal des Mor-gens, wieder zu haben sein möchten. Wir haben im Kalendervom vorigen Jahre') angemerkt, daß Hr. Walker, ein Apo-theker in Oxford, sogar im April das Quecksilber gefrieren ge-macht habe. Dieses Mittel aber, wodurch man also auch leichtjede Art von Cvnfect würde gefrieren machen können, ist nichtallein sehr kostbar, denn dieses wäre für die Armuth an Höfenund Klöstern eine Kleinigkeit, sondern es werden dazu auchDinge gebraucht, wie z. B. die rauchende Salpetersäure undandere Säuren und Salze, die mit Recht von Allem, was aufdie Tafel kommen soll, entfernt gehalten werden müssen, in-dem sie zum Theil schon auf eine beträchtliche Entfernung, wonicht der Gesundheit, doch, was mehr werth ist als alle Ge-sundheit, dem Wohlgeschmack nachtheilig sein können. Wohl-feiler und ganz unschädlich ist folgendes, von eben diesem Hr».Walker angegebenes Verfahren, Kalte hervorzubringen. Mannimmt von gutem, reinen, fein pulvcrisirten und höchsttrockenen Salpeter und Salmiak, etwa ein Pfund von

') S. 144 unter der Rubrik: Neue Entdeckungen, physi-kalische und andere Merkwürdigkeiten. Wir werden diese Be-merkung, ihrer Darstellung wegen, später mit aufnehmen.