falls nicht verlieren, wenn die Dienstfertige nicht zu sehr ge-klemmt wird, und etwas Unterstützung durch Bügel an denSchläfen erhält, und, was hier wohl bemerkt zu werden ver-dient, so hat es Leute gegeben, die diese im Dienst veränderteSprache für schön gehalten haben, zumal wenn sie sich nichtsowohl dem näselnden Clarinettenton, als vielmehr der vorneh-men, halb erstickten, Schnupftabackssprache nähert, die dasm fast wie b ausspricht. Doch genug mit dieser Art zu wi-derlegen und von solchen Argumenten. — Die Lesegläser sindschädlich und unnütz, 1) weil sie ihrer Natur nach nicht festgehalten werden können, und also folglich das Auge immerandere Stellungen erfordert und auch annimmt, wodurch esermüdet und geschwächt wird, daher solche Personen öfters sichgenöthigt sehen, zu Brillen überzugehen, wenn es fast zu spätist. 2) Weil das von ihrer Oberfläche zurückgeworfene Licht beimancher Gelegenheit stark blendet und verwirrt, und dadurchdas Übel vermehrt; und 3) weil sie beim Schreiben und vielenandern Verrichtungen nicht zu gebrauchen sind. Personen, diein ihren besten Jahren kurzsichtig gewesen sind, bedürfen imAlter der Brillen selten oder gar nicht, weil ihr Auge zu vielConverilät hatte, die sich nun verliert, aber nicht immer zudem Grade, daß sie converer Brillen bedürften. Die Mengerechnet ihnen dieses zur Glückseligkeit, daß sie im späten Alterohne Brillen lesen können, das heißt, nicht nöthig haben, einenhalben Gulden für ein Paar Gläser hinzugeben, dafür sie denndie ganze übrige Lebenszeit für die Schönheit der Natur im
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