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hätte. Sie haben nämlich das Auge zu bewaffnen gesucht, ahnedie Naje zur Waffenträgern! zu machen, und tue sogenanntenLesegläser erfunden, die man in der Hand hält. Die Absichtdieser Gläser soll sein, sich bei der Fernsichtigkeit des Altersnoch ein Ansehen von Jugend zu geben; dann soll die Wurdedes Gesichts nicht so sehr darunter leiden, und endlich auch dieNase nicht gemißbraucht werden, und den guten Ton nicht ver-lieren. Der erste Vortheil ist gewiß sehr gesucht, und würdewegfallen, sobald man dergleichen Gläser nur bei Altensähe. Was den zweiten Vortheil betrifft, so ist zwar nicht zuleugnen, daß zu allen Zeiten und bei allen Völkern die mei-sten Handlungen, worin sich die Nase entweder von selbst mischt,oder in welche sie mit Gewalt gezogen wird, sobald sie nichtmit zu den Geruchsgcschästen gehören, ein etwas lächerlichesAnsehen gewinnen. Dahin gehört z. B. das Tragen großerWarzen darauf, die gar für die Nase nicht gehören; das Um-schlagen von Blättern in Büchern, das Auffangen und Parircnvon Schlägen, denen sie nicht gewachsen ist, oder wenn sie sichgar zum Zügel oder zur Handhabe gebrauchen läßt, ihren Be-sitzer daran herum zu führen. Allein Nichts, was die Nase zuUnterstützung der Augen thut, hat sie je lächerlich gemacht, we-gen der bekannten Verwandtschaft, die zwischen beiden Statt fin-det. Es ist nämlich bekannt, daß beide schon in der frühestengemeiniglich Jugend zugleich weinen, ja daß selbst im Alter die Au-gen noch übergehen, wenn die Nase gereizt wird, und daß sie nichtselten zu gleicher Zeit roth werden. Den guten Ton wird sie eben-