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5 (1844)
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oder gesunder sein wollen als sie sind, diejenigen, die am läng-sten aushalten. So empfängt auch hier die Tugend ihren Lohndurch sich selbst.

Man kann überzeugt sein, daß dieser Fehler der Augeneintreten werde, oder bereits eingetreten sei, wenn man 1) ge-nöthigt ist, um kleine Gegenstände deutlich zu sehen, sie ineiner beträchtlichen Entfernung vom Auge zu halten. 2) Wennman des Abends mehr Licht nöthig hat als sonst, und z. B.um deutlich zu sehen, die Kerze zwischen den Gegenstand unddas Auge bringen muß. Ein in aller Rücksicht äußerst schäd-liches Verfahren, wenn damit angehalten wird. 3) Wenn einnaher Gegenstand, den man mit Aufmerksamkeit betrachten will,sich zu verwirren und wie mit einem Nebel zu überziehen an-sängt. 4) Wenn die Buchstaben beim Lesen zuweilen in einan-der zn stießen und doppelt und dreifach zu sein scheinen. 5)Wenn die Augen nach einer mäßigen Anstrengung gleich so sehrermüden, daß man genöthigt ist, zur Erholung auf andere Ge-genstände zu sehen. Bemerkt man einen oder mehrere von die-sen Umständen, so ist es Zeit, sich nach Gläsern umzusehen, diealsdann gut gewählt, den Augen zur mehrern Erhaltung, jazur Heilung dienen können, die sonst durch unnütze Anstren-gung, deutlich zu sehen, noch mehr verdorben werden würden.In diesem Verstände können die Brillen wirklich Conscrvir-gläser werden. Man muß aber ja nicht glauben, wie sehrgewöhnlich geschieht, daß es Gläser gebe, die ein noch völlig ge-sundes Gesicht zu conservircn dienen. Brillen sind Krücken,