Druckschrift 
5 (1844)
Entstehung
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sodann meinen Theelöffel voll mit vier Theelöffeln voll warmenWassers, und wäscht damit beim Schlafengehen die.Augen so,daß man die Augenlieder jedesmal in eine solche Bewegungsetzt, daß dabei Etwas von dem Aufguß zwischen das Augcnliedund den Augapfel kommt. Nach und nach kann man immerweniger Wasser nehmen, bis man endlich mit gleichen Theilenvon jedem beschließt. — . ^

Allein aller Mühe und Vorsicht ungeachtet, wird oft dasAuge schwacher, so wie die Stärke der körperlichen Hülle zu sin-ken anfängt, oder leidet wenigstens Veränderungen, die eineBeihülfe nöthig machen. Doch ist dieses nicht immer einenothwendige Folge des Alters, ob es gleich eine sehr gewöhnlicheist. Hr. Pros. B lisch redet von einer Frau, die, als er sei-nen Aufsatz schrieb, noch in Hamburg lebte, die in ihrem hun-dert und zehnten Jahr noch eines vollkommenen Gesichtsgenießt; und ähnliche Beispiele gibt es im sicbcnzigsten undachtzigsten Jahre gewiß unzählige, und würden gewiß nochhäufiger sein, wenn man, von den Jahren des reifenden Ber-standcs an, eine gehörige Gesichtsökonomie bei sich eingeführthätte. Ist es aber nun einmal nicht anders, stellen sich dieFolgen des Alters beim Gesicht ein, so affectire man nicht langeeine Kraft, die einem nicht mehr natürlich ist. Durch Affecta-tion von Kraft in gewissen Jahren geht nicht selten auch nochder Theil derselben verloren, den man noch hat, ohne daß mansonst Etwas dabei gewönne. Daher sind auch die geraden of-fenherzigen Leute, die nicht um ein Haar stärker oder jünger