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IakobriS 4 . 5.
ten und Zänkereyen unter euch?Woher anders, als von den Lü-sten, die in euren Gliedern käm-pfen? Röm. 7, 25.
2. Ihr seyd lüstern, und erhal-tet nichts; ihr mordet und neidet,und könnet doch nichts erlangen;ihr streitet und kämpfet, und habetdoch nichts, weil ihr nicht bittet.
3. Ihr bittet und erhaltet nichts,weil ihr in der bösen Absicht bittet,um eure Lüste befriedigen zn können.
4. ^Zhr Ehebrecher sundEhebre-cherinnenj! wisset ihr nicht, daßdie Freundschaft dieser WeltGottes Feindschaft ist? Werdemnach der Welt Freund seynwill, der wird Gottes Feind.
2°h. 15, lg. Gal. I, 10.
5. Oder meynet ihr, die Schriftsage umsonst: „Der Geist, der ineuch wohnt, liebt bis zur Eifer-sucht?"
6. Er giebt wohl noch größereGnade. Darum heißt es: „Gottwidersteht den Hoffärtigen, denDemuthigen aber giebt Er
Gnade." Matth. 2Z, 12. Job 22, 2g.
7. Unterwerfet euch also Gott;Widerstehet dem Teufel, so fliehter von euch. i.Peir. s, g.
8. Nahet euch zu Gott, sonaht Er sich zu euch. Reini-get eure Hände, ihr Sünder! hei-liget eure Herzen, ihr Doppelsin-nige! Zach. 1, z. 2s. 1, 16.
y. Fühlet euer Elend, trauertund weinet, euer Lachen verwandlesich in Weinen, und eure Freudein Traurigkeit,
10. Demüthiget euch vor demAngesichte des Herrn, so wird Ereuch erhöhen. 1. Prtr. r, 6.
11. Verläumdet einander nicht,Brüder! Wer seinen Bruder ver-
läumdet, und seinen Bruder richtet,der verläumdet das Gesetz, undrichtet das Gesetz. Wenn du akrdas Gesetz richtest, so bist du keinThäter, sondern ein Richter desGesetzes. Ps. 14, -. i. Petr. 2,1.
12. Es ist nur Ein Gesetzgeberund Richter, der verdammen undselig machen kann. Wer bist du,daß du deinen Nächsten richtest?
Matth. 7, 1. Röm. 2, 1. 14, 4.
13. Wohlan nun ihr, die ihrsaget: Heute oder morgen wollenwir in diese oder jene Stadt ge-hen, und dort ein Fahr zubringen,Handel treiben und gewinnen;
14. Ihr, die ihr nicht wisset, Iva»morgen seyn wird! Luk. 12,20.
15. Denn was ist euer Lebe»?Ein Dunst ist es, der eine kleineWeile sichtbar ist, und dann ver-schwindet. Dafür solltet ihr sagen:So der Herr will, und wir leben,wollen wir dies oder das thun.
ApG. IS, 21. -r.
16. Aber so prahlet ihr in eu-rem Uebermuth. All dies Prahlenist verderblich. 1. K°r. 5, 6.
17. Wer also weiß, Guteszu thun, und es nicht thut,dem ists Sünde. Luk. 12,47.
Das 5. Kapitel.
Don den, Reichen, die die Armen untendrücken; Der Christ soll nicht schwören;
Das Gebeth vermag viel.
1. Wohlall, ihr Reichen! wei-net und heulet über das Elend, dasüber euch kommen wird. Spr. 11,2s.
2. Euer Neichthum verfault,eure Kleider werden von Mottenverzehrt. Matth. 6, ig.
z. Euer Gold und Silber wirdvom Roste gefressen, und der Rostdesselben wird ein Zeugniß widereuch seyn, und euer Fleisch wieFeuer fressen. Schätze des Zorns
sam-