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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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377
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377

Iakobus 5.

sammelt ihr euch auf das Ende

der Tage.

4. Sieh! der Lohn der Arbeiter,die eure Felder eingeärndtet haben,welcher von euch vorenthalten wor-den, schreyet swider euchP und dasGeschrey der Schnitter dringt hin-auf zu den Ohren des Herrn derHeerschaaren. 3. M°s. 19, 13.

5. Ihr schwelget aufErden, undlebet in Wollüsten; eure Herzenmästet ihr, wie zum Schlachttage.

6. Ihr verurtheilet, ihr tödtetden Gerechten, und er widerstehteuch nicht. Matth. 5,39.

7. §§eyd also geduldig, Brü-der ! bis auf die Zukunft des Herrn.Sieh! der Landmann wartet aufdie köstliche Frucht des Feldes, erharret geduldig, bis er den Früh-und Spatregen erhält. Heb-. 10 , 36 .

8. So seyd auch ihr geduldig,und stärket eure Herzen; denndie Ankunft des Herrn ist nahe.

I. Kor. 10, n.

Y. Seufzet nicht wider einan-der, Brüder! damit ihr nicht ge-richtet werdet. Sieh! der Richtersteht vor der Thüre. Matth. 24.33.

w. Zum Beyspiele der aushar-renden Geduld im Leiden, meineBrüder! nehmet die Propheten,welche im Namen des Herrn ge-redet haben. Matth, s, 12 .

11 . Sieh! wir preisen die Dul-der selig. Don Zobs Geduld habtihr gehört, und das Ende desHerrn habt ihr gesehen; denn derHerr ist * mitleidig und vollErbarmen. 3-01,21. Matth. 5,11.

- Pf. 102 , S.

ir. Vor allen Dingen aber,Brüder! schwöret nicht, weder beymHimmel, noch bey der Erde, noch

irgend einen andern Eid. EuerWort sey Za, Za, und Nein,Nein, damit ihr nicht ins Gerichtfallet. Matth. 5,34.

13 . ^Zst jemand unter euch trau-rig , so bethe er; ist er fröhlich, sosinge er Loblieder. Pf. 49, is. K-l.

3, 16.

14. Ist jemand krank unter euch,so ruscher die Aeltesten* der Ge-meine zu sich, daß sie über ihm be-then, und ihn mit Oele salben imNamen des Herrn. - Priester.

15. Und das gläubige Gebethwird den Kranken retten, und derHerr wird ihm aufhelfen; undwenn er Sünden begangen hat,so werden sie ihm vergeben wer-den. Pf. 29, 3.

r6. Bekennet daher einandereure Sünden, und bethet für ein-ander, damit euch geholfen werde;denn viel vermag das Webeth desGerechten, wenn es anhaltend ist.

Pf. 144 , s.

17. Elias war ein Mensch, demLeiden unterworfen wie wir, under bethete, daß es nicht regnensollte; und es regnete nicht imLande drey Jahre und sechs Mo-nate. Luk. 4 , 25 . >c.

18 . Er bethete wieder, und derHimmel gab Regen, und die Erdebrachte ihre Frucht. 3.A°„. is, 41.

19. Ä)^eine Brüder! wenn je-mand aus euch von der Wahrheitabgewichen wäre, und es bekehret«ihn einer; Matth, is, 15. Gal. 6 ,1.

20. Der soll wissen, daß, werden Sünder von seinem Irrwegezurück führt, eine Seele vom To-de errettet, und die Menge derSünden bedeckt. Pf. 50,1s. Spr.

10 , 12 .

Erster