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IakobuS 2.
des Reiches würden, welches Erdenen verheißen hat, die Ihnlieben?
6. Ihr aber behandelt die Ar-men verächtlich. Sind es nicht dieReichen, die euch mit Gewalt un-terdrücken? Sind nicht sie es, dieeuch vordieNichterstühle schleppen?
1. Kor. ll, 22.
7 . Verlästern sie nicht den ehr-würdigen Namen, der über euchangerufen wird?
8. Wenn ihr nun das königlicheGesetz erfüllet,welches in derSchriftsteht: „Liebe deinen Nächsten, wiedich selbst!" so handelt ihr recht.
Mark. 12 , Zl.
y. Wenn ihr aber die Personansehet, so sündiget ihr, und wer-det vom Gesetze als Uebertreter be-straft. D. 1.
10. Denn wer das ganze Ge-setz hält, und nur Nn GebotÜbertritt, der verschuldet sichgegen alle. s. m°s. 27,26. Matth. 5,19.
11. Denn der gesagt: „Du sollstnicht ehebrechen;" hat auch ge-sagt: „Du sollst nicht tödten."Wenn du nun zwar die Ehe nichtbrichst, aber tobtest, so bist du einUebertreter des Gesetzes. 2. Mos. 20.
12. So redet und handelt alssolche, die durch das Gesetz der Frey-heit gerichtet werden sollen.
13. Denn ein unbarmherzi-ges Gericht wird über den er-gehen, der nicht Barmherzig-keit übt; Barmherzigkeit aberbesteht freudig vor Gericht.
Matth. 5, 7. is, za. ic.
14 . Was Hilsts, meine Brü-der! wenn jemand sagt, er habeden Glauben, aber die Werke nichthat? Kann wohl der Glaube ihnselig machen? Matth. 7, 26.
15 . Wenn ein Bruder oder eine
Schwester blos wäre, und Mangelan täglicher Nahrung litte,
16. Und einer von euch sprächtzu ihnen: Gehet hin im Frieden,wärmet euch, sättiget euch! istgäbet ihnen aber nicht, was zurLeibes Nothdurft gehört: was wür-de das helfen? 1. 2-h. r,is.
17 . So ist auch der Glaube,wenn er keine Werke hat, an undfür sich todt.
18 . Wohl möchte jemand sa-gen: Du hast den Glauben, ich aberhabe die Werke. Zeige mir deinenGlauben ohne Werke; und ich willdir meinen Glauben aus meinenWerken zeigen. Gal. 5, 6 .
19. Du glaubst, daß nur EinGott ist; du thust wohl daran.Auch die Teufel glauben es, undzittern.
20. Willst du wissen, thörichterMensch! daß der Glaube ohneWerke todt sey?
21. Abraham, unser Vater, ist ernicht durch Werke gerecht geworden,indem er seinen SohnIsaak aufdeniAltäre opferte ? 1. Mos. 22, 9, >c.
22. Siehst du, wie der Glaubezu seinen Werken mitwirkte, undwie durch die Werke der Glaubevollendet wurde, sehr. 11,17.
23. So ward erfüllt, was dieSchrift sagt: „Abraham hat Gottgeglaubt, und das ist ihm zur Ge-rechtigkeit gerechnet worden", under ward ein Freund GotteS ge-nannt. Röm. 4, Z.
24 . Ihr sehet also,daß der Menschdurch Werke gerecht werde, undnicht durch Glauben allein.
25 . Ferner-wurde nicht die HureNahab durch Werke gerecht, dasiedie Kundschafter aufnahm, und auseinem andernWege entkommen ließe
Hebo. 11, ZI>
26. Den»