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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
373
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IakobuS

14. Sondern jeder wird ver-sucht, wenn er von seiner eigenenLust gereitzt und gelockt wird.

15 . Wenn alsdann die Lust em-pfangen hat, so gebiert sie dieSünde; die Sünde aber, wenn sievollbracht ist, gebiert den Tod.

16. Lasset euch also nicht irre-führen , geliebte Brüder!

17. Jede gute Gabe undjedes vollkommene Geschenkkommt von oben herab, vomVater des Lichts, bey wel-chem keine Veränderung, noch einSchatten des Wechsels ist.

18. Aus freyem Willen hat Eruns gezeugt durch das Wort derWahrheit, damit wir die Erst-linge seiner sneuenj Geschöpfe*

wären. 2 oh. I, 13 . 1 . Petr. 1, 23 .

' Eph. 2, 10.

ly. Naher, meine lieben Brü-der! sey jeder Mensch schnell zumHören, langsam zum Neben, lang-sam zum Zorne. Pred. 7,10.

ro.Denn imZorn thut derMenschnicht, was vor Gott recht ist.

Li. Darum leget ab alles un-reine Wesen und allen Auswuchsder Bosheit. Mit Sanftmuthnehmet das euch eingepflanzte *Wort auf, welches eure Seelenselig machen kann. Rom. 13, 12.

Kol. 3, g. >1. Kor. 3, 6.

22 . Seyd aber auch Thäter desWortes, nicht blos Hörer, die sichselbst betrügen. Röm. 2,13.

2z. Denn wer blos Hörer, undnicht auch Thäter des Wortes ist,gleicht einem Menschen, der seinleibliches Angesicht im Spiegel be-schaut, Luk. b, 4g.

24. Und wenn er es beschaut hat,hinweggeht, und sogleich vergißt,wie er aussah.

i. 2. 5 ?.;

25 . Wer aber das vollkommen«Gesetz der Freyheit durchschaut,und dabey verharret, der ist keinvergeßlicher Hörer, sondern einThäter. Ein solcher wird in seinemThun selig seyn. 2oh. 13, 17.

26. Wenn sich jemand dün-ken läßt, er sey religiös, undhält seineZnnge nicht im Zaum,sondern täuschet sein Herz, des-sen Religion ist eitel. Pf-

27. Eine reine und unbe-fleckte Religion vor Gott demVater ist die: Waisen nndWittwcn in ihrer Trübsalbesuchen, und sich unbeflecktvon dieser Welt bewahren.

2°b 31, 16 . 17.

Das 2. Kapitel.

Der wahre Glaube ist ohne Ansehen der

Person, und in Werken thiitig; dennein Glaube ohne Werke ist todt.

1. 2 )?eine Brüder! duldet dochbey dem Glauben au uuseru verherr-lichten Herrn Jesus Christus keinAnsehen derPerson. s. M°s. iy, is.

2 . Denn wenn in eure Versamm-lungen ein Mann käme, mit golde-nen Ringen an den Fingern undin prächtigem Kleide; es käme aberauch ein Armer in schlechter Klei-dung ,

z. Und ihr sähet auf den, derdas prächtige Kleid trägt, undsprächet zu ihm: Setze dich hierauf den besten Platz! zu dem Ar-men aber sprächet ihr: Steh dudort, oder setze dich hier zu mei-nem Fußschemmel!

4 . Machet ihr da nicht einen will-kührlichen Unterschied, und urtheiletnach schlechten Grundsätzen?

5. Höret doch, meine geliebtenBrüder! hat nicht Gott die Ar-men dieser Welt anserwählt, daßsie reich au Glauben, und Erben

des