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An die Hebräer 8. o.
y. Nicht einen Bund, wie ich,, ihn einst mit ihren Vätern machtean dem Tage, da ich sie bey derHand faßte und aus dem Laude
- Aegypten führte. Denn sie blieben
i nicht bey meinem Bunde; darumr achtete ich ihrer nicht, spricht der: Herr. 2. Mos. ly, 5 . >c.
' io. Sondern dies ist der Bund,j den ich nach diesen Tagen errich-k ten will mit dem Hause Israel,
- spricht der Herr: „Meine Gesetze^ will ich in ihren Sinn legen,
i und iinhrHerz will ich sie schrei-: den, nnd ich will ihr Gott seyn,
und sie sollen mein Volk seyn.ii. Dann wird keiner seineni Nächsten, keiner seinen Brnder> ! erst lehren und ihm sagen müs-> sein Erkenne den Herrn. Denn
- ! alle werden mich kennen, vom! Kleinsten bis zum Größten un-^ ter ihnen.
i 12. Denn ieb will barmherzigi seyn ihren Ungerechtigkeiten,
^ und ihrer Sünden gar nicht! mehr gedenken." 2-r. 51-54.
Rön, ll, 27 .
IZ. Indem Er nun von einemneuen Bunde redet, so ist ja derl erste veraltet; was aber veraltetund verjährt ist, das ist seinemUntergange nahe.
Das y. Kapitel.
! ühristus hat ein ewig gültiges Opfer dar-gebracht, und durch sei» Blut uns ge,reiniget von Sünden.
i. (?s hatte freylich auch der! erste Bund seine Verfassung desGottesdienstes, und ein irdisches^ Heiligthum. 2. M°s. 25, s.s 2 . Denn es war da die Dorder-hütte aufgerichtet, worin der Leuch-l ter war, und der Tisch mit densi Schaubroden; man nannte diesdas Heilige. 2. Mos. 2s, 2z. rr.
Z. Hinter dem zweyten Vorhang»aber war die Hütte, welche das Äl-lerheiligste genannt wurde.
4 . Dieses enthielt das goldeneRauchfaß, und die von allen Sei-ten mit Gold überzogene BundeS-lade, in welcher die goldene Urnemit dem Mauna, Aarons grünen-der Stab, und die Tafeln desBundes waren. 4. m-s. ir, 10.
5 . Oben über der Bundesladewaren die Cherubim der Herrlich-keit , welche den Gnadenthron über-schatteten.
Äoch hievon ist jetzt nicht be-sonders zu reden. 2. Mos. 25 , l«. 26,54.
6 . Bey dieser Einrichtung gin-gen die Priester täglich in die vor-derste Hütte, um den Gottesdienstzu verrichten. 4. Mos. is, 5.
In die zweyte aber ging nureinmal im Jahre der Hohepriesterallein, nicht ohne Blut, das er fürseine und des Volkes Sünden dar-brachte. 2. Mos. 50 , 10.
8 . Dadurch wollte der heilig»Geist andeuten, daß der Weg zumHeiligthnme noch nicht offen stehe,so lange noch die erste Hütte be-stände, K. 10, ly.
y. Welche ein Vorbild der ge-genwärtigen Zeit seyn sollte, in-dem Gaben und Opfer dargebrachtwurden, welche nicht vermögendwaren, das Gewissen des Opfern-den vollkommen zu reinigen;
10. Denn sie bestehen ja nur inOpferspeisen und Opfergetränken,in mancherley äußerlichen Reini-gungen und Gebräuchen, welchenur bis auf die Zeit einer bessernEinrichtung angeordnet waren.
11. Christus aber erschien alsHoherpriester der zukünftigen Gü-ter, und ging durch eine bessere und
voll-