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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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An die Hebräer 5. 6.

tz, f meldurchdrungen,Iesum,denSohni Gottes, so lasset uns festhalten an^ dem Bekenntnisse. K. 5. 1.

1- 15. Denn wir haben keinen Ho-

le j henpriester, derINitunsernSchwach-,- , Heiken nicht Mitleideu haben könnte,H ^ sondern einen, der in allen Stu-tz > lken, so wie wir, versucht worden,1 ^ doch ohne Sunde. K. 2, 17.r - 16. Darum lasset uns mit

- !j Zuversicht hinzu treten zume - Throne der Gnade, damit wir

l Barmherzigkeit erlangen und! Gnade finden, wenn wir Hülfe

> ^ nöthig haben. 1 . 2°h. z, 21 .

! Das 5 . Kapitel.

, Jesus, ein Hohcrpriester noch der OrdnungMclchisedeks, ist für uns erhört, und der' Urheber unsers Heils geworden; Den Kin-, der» in Gdristo gehört Milch, Len Bolle^ komme»«,, stärkere Speise.

- ! 1. Ein jeder aus den Menschen

> erwählte Hohepriester wird für die

1 Menschen angestellt, wegen ihrer

Angelegenheiten vor Gott, damiter Gaben und Opfer für die Sün-

> ! den darbringe.

' i 2. Er soll Mitleiden haben kön-^ neu mit den Unwissenden und Feh-1 lenden, weil er selbst mit Schwach-i heit umgeben ist. K. 4, 15.i 3. Darum muß er auch eben sofs,r sich selbst, wie für das Volk,' Sündopfer darbringen. z.Mos. y, 7.

4. Und Keiner darf sich dieseWürde selbst heraus nehmen, son-^ dern er muß von Gott dazu beru-l fen seyn, wie Aaron. 2. M°s. 2», 1.i 5. So hat sich auch Christus diej Würde eines Hohenpriesters nicht; selbst bepgelegt, sondern der, wel-cher zu Zhm sagte: „Mein Sohnbist du, heute habe ich dich ge-nüget." Ps- 2,7.

6. Wie Er auch in einer andern- Stelle spricht: „Du bist Priester

in Ewigkeit, nach der OrdnungMelchisedeks." K. s, 20. Ps. ioy, 4.

7 . Dieser hat nun in den Tagenseines Fleisches Gebeth und Flehenunter starkem Geschrey und Thrä-nen zu dem dargebracht, der Ihnaus dem Tode retten konnte,und ist erhört worden, wegen sei-ner Gottergebenheit.

8 . Und obwohl Er Gottes Sohnwar, so hat Er doch durch Erdul-dung seiner Leiden Gehorsam ge-lernet.

9> Nachdem Er aber vollen-det war, ist Er allen, die Ihmgehorsam sind, Urheber derewigen Seligkeit geworden.

10. Und darum ist Er von Gotterklärt als Hoherpriester nach derOrdnung Melchisedeks.

11. Äavon hätten wir wohlviel zu reden; aber es ist schwer ver-ständlich zu machen, weil ihr so unfä-hig seyd, es zu fassen. 2°h. 16, 12.

12. Denn ihr, die ihr der Zeitnach Lehrer seyn solltet, habt selbstwieder nöthig, daß man euch inden Anfangsgründen der Aussprü-che Gottes unterrichte; ihr seyddahin gekommen, daß ihr der Milchbedürfet, nicht starker Speise.

1. Kor. z, 1. ic.

13 . Wem man aber noch Milchgeben muß, der ist noch unem-pfänglich für die Lehre von derGerechtigkeit; denn er ist noch ein

Kind. EPH. 4, 14 .

14. Starke Speise aber gehörtfür die Vollkommenen, die durchGewohnheit geübte Sinne erlangthaben, das Gute und Böse zu un-terscheiden. 2s. 7 , 15 . >c.

Das 6. Kapitel.

Warnung vor Abfall, und Srmahnung jurBeständigkeit; Trost.

r. Darum wollen wir die An-fangs-