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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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358
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An die Hebräer 3 . 4.

haben sich empört, aber nicht alle,die unter Moses aus Aegypten za-gen.

17 . Und über welche war Ervierzig Jahre lang entrüstet?Wa-ren es nicht jene Sünder, derenLeiber in der Wüste dahin sanken?

4. Mos. 14, ö6.

18. Welchen schwur Er, daß sienicht in seine Ruhe eingehen soll-ten? Waren es nicht die, so un-gläubig waren?

ly. Und so sehen wir, daß sieum ihres Unglaubens willen nichteingehen konnten.

Das 4. Kapitel.

Das Volk Israel soll de» Christen eineWarnung scyn, die göttliche Gnade undVerheißung der ewigen Ruhe nicht durchUngehorsam zu verscherzen; Dom lebendi-gen Worte Gottes; Jesus ein mitleidi-ger Hoherpricster.

1. Hüten wir uns also sorg-fältig, da die Verheißung, in seineRuhe einzugehen, auch uns nochübrig ist, daß keiner aus euch zu-rück zu bleiben scheine.

2. Denn auch uns ist die Ver-heißung verkündiget, wie jenen;aber es half ihnen nichts, das ver-kündigte Wort gehört zu haben,weil sie das Gehörte nicht imGlauben aufnahmen.

3 . So werden auch wir in dieRuhe eingehen, nur wenn wir glau-ben; wie Er spricht: „Ich schwurin meinem Zorne, sie sollen nichtin meine Ruhe eingehen." Unddas s sagte Er lange nach derNuheij von den Werken, die beyGrundlegung der Welt geschaffenwurden. Ps. 94 , lt.

4 . Denn es heißt in einer Stellevon dem siebenten Tage also: „UndGott ruhte am siebenten Tage vonallen seinen Werken." i. M°s. 2 , 2 .

s. Hier aber heißt es wiederum:

„Sie sollen nicht in meine Ruh»eingehen."

6. Weil nun noch zu erwartenist, daß einige in dieselbe Ruhe eia-gehen werden, und die, welche» siezuerst verheißen war, um ihres Un-glaubens willen nicht entginge»!

7 . So bestimmt Er eben durchjenes „Heute", noch einen andernTag, indem Er nach so langerZeit durch David spricht, wie eioben hieß: „Heute, da ihr seineStimme höret/verhärtet eure Her-zen nicht." Ps. g 4 ,7. s.

8. Denn wenn Iosua sie zmRuhe gebracht hätte, so würde Ernicht hernach noch von einem an-dern fNuheff Tage geredet haben.

5 . Mos. Zl, l.

9. (§s bleibt also demVolkMi-tes noch eine Sabbatsruhe übrig.

10. Denn wer in seine Ruhe an-gegangen ist, der ruhet auch rvnseinen Werken, wie Gott von denseinigen. sff. 14, rz.

11. Lasset uns also eilen, in dieseRuhe einzugehen, damit nicht je-mand in dasselbe Beyspiel des Un-glaubens falle.

iL. Denn lebendig ist dasWort Gottes und kräftig undschärfer, als ein zweischneidi-ges Schwert; es dringt hin-durch, bis daß cs Seele undGeist, auch Mark und Beinscheidet, und ist ein Richterder Gedanken und Anschlägedes Herzens. 2-r. 2z, 29.

iz. Kein Geschöpf ist rerseinem Angesichte verborgen;alles ist nackt und offenbarvor den Augen dessen, mitwelchem wir' zu thnn haben.

14. Da wir nun einen so großenHohenpriester haben, der die Him-mel