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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
356
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A5Ü

An die Hebräer i. 2.

y. Du liebest Gerechtigkeit undhassest Ungerechtigkeit; darum hatdich, o Gott, dein Gott gesalbetmit dem Oele der Freude, mehrals deine Genossen." Ps. »4,7. -c.

10. Ferner:Du Herr, hast vomAnfang die Erde gegründet, und dieHimmel sind das Werk deinerHände." Pf. lvl, 2s.

11. Sie werden vergehen, duaber bleibest. Sie werden alle ver-alten, wie ein Kleid." 2. P-tr. z, w.

12.Wie ein Gewand wirst dusie zusammen wickeln, und sie wer-den verwandelt werden. Du aberbist immer derselbe, und deine Jahrenehmen kein Ende." 2s. 51, t>.

iz. Zu welchem Engel aber hatEr jemals gesagt:Setze dich zumeiner Rechten, bis ich alle deineFeinde zum Schemmel deiner Füßelege?" Matth. 22, 44.

14. Sind sie nicht alle dienst-bare Geister, ausgesandt zum Dien-ste derer, welche die Seligkeit er-erben sollen? Ps. zz, 8. -c. gl, ll.

Das 2. Kapitel.

Schuldiger Gehorsam gegen das WortChristi; Herrlichkeit Jesu.

1. Darum müssen wir uns umso eifriger an das halten, was wirvernommen, damit wir nicht ver-loren gehen,

2. Denn wenn schon das durchEngel bekannt gemachte Wort sofest stand, daß jede Uebertretung,zeder Ungehorsam den verdientenLohn empfing; ApB.7, 53. Gal.z, lg.

3. Wie wollen wir entfliehen,wenn wir eine solche Seligkeit nichtachten, die Anfangs vom Herrnselbst verkündiget, und dann von de-nen, die Ihn gehört, unter uns be-stättiget wurde? K. w, 2g. 12, 25.

4. Gott selbst gab ihr sein Zeug-uiß durch Zeichen und Wunder,

durch mancherlei) Kräfte und Aus-theilung des heiligen Geistes nachseinem Willen. Mk. ,6,20. i.Kor.la,

5. Denn nicht den Engeln unter-warf Er die zukünftige Welt, vonder wir reden.

6. Es bezeugt aber einer irgend-wo und spricht:Was ist derMensch, daß du seiner gedenkest?oder der Menschen-Sohn, daß duIhn heimsuchest? Ps. s, 5.

7. Du hast Ihn nur skurze Zeitjgeringer als die Engel gesetzt,dann aber mit Ehre und Herrlich-keit gekrönt; ja über die Werkedeiner Hände hast du Ihn gesetzt.

Matth. 28, lS. Eph. l, 22,

8. Alles hast du seinen Füßenunterworfen." Indem Er Ihmnun alles unterwarf, ließ Er Ihmnichts ununterworfen. Jetzt aber se-hen wir noch nicht, daß Ihm allesunterworfen ist. Matth, n, 2g.

y. Aber Iesum, der nur kurzeZeit geringer gesetzt worden, alsdie Engel, sehen wir wegen derLeiden des Todes mit Herrlichkeitund Ehre gekrönt, weil Er nachGottes gnädiger Absicht für alle denTod verkosten sollte. Phu. 2, s. g.

10. Denn es war dessen, umdeß-willen alle Dinge sind, und durchden alle Dinge sind, ganz würdig,daß Er den, der viele Kinder zurHerrlichkeit führte, den Urheberihrer Seligkeit, durch Leiden vollen-dete. 2oh. 1, 3. Röm. ll, zk.

11. Denn der heiliget, und diegeheiliget werden, sind alle vonEinem. Aus diesem Grunde schämtEr sich auch nicht, sie seine Brü-der zu nennen, und zu sagen:

12.Ich will verkündigen dei-nen Namen meinen Brüdern, u»dmitten in der Gemeine dir lobst»'

geN." Pf. 2l, 2Z. Joh. 20, 17.

13. Fer-