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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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355
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An Philemon

355

19« Ich Paulus schreibe es miteigener Hand: ich wills bezahlen;um nicht zu sagen, daß du auchdich selbst mir schuldig bist.

20 . Za, Bruder! diesen Nutzenmöchte ich von dir haben im Herrn.Mache meinem Herzen diese Freudeim Herrn.

21 . Dies schreibe ich dir in vol-ler Zuversicht auf deine Folgsam-keit; denn ich weiß, daß du wohlnoch mehr thun wirst, als ich ver-lange. 1. Ksr. 7 , IS. rc.

22 . bereite mir auch zugleicheine Herberge; denn ich hoffe, daßich euch nm'eures Gebethes willenwieder geschenkt werde.

23. Es grüßet dich Epaphras,meinMitgefangener in ChriftoZesu;

24. Auch Markus, Aristarchus,Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.

Äol. 4 , 14 .

25. Die Gnade unsers HerrnZesu Christi sey mit eurem Geiste lAmen.

Brief des Apostels Paulus

an die

Hebräer.

Das i. Kapitel.

Jesus, Gottes Sohn, der Abglanz und dasEbenbild Gottes, Schöpfer und Erlöser derWelt, über alle Engel und Menschen ers

haben; Die Engel dienstbare Geister.

1. dlachdemGott in derDor-zeit vielfältig und auf mancherlei)Weise zu den Vätern durch die Pro-pheten geredet,

2 . Hat Er in diesen letzten Tagenauch zu uns durch dcnSvhn geredet,den Er zum Erben über alles ge-setzt, durch den Er auch die Weltgeschaffen; Ps. 2, s. 2 °h. 1, 10.

3. Der, als Abglanz seiner Herr-lichkeit, und als Ebenbild seinesWesens, alle Dinge trägt mit demWorte seiner Kraft; der, nachdemEr die Reinigung unserer Sünden *durch sich selbst zuwege gebracht,sich in der Höhe zur Rechten derMajestät gesezt hat. s-l. 1 , >s.

' K. y, 14. 2b.

4. Er ist um so viel erhabener,als die Engel, je vorzüglicher derName ist, den Er vor ihnen er-erbet hat.

5. Denn zu welchem Engel hatGott je gesagt:Mein Sohn bistdu, heute habe ich dich gezcu-qct'k" ferner:Ich werde seinVater, und Er wird mein Sohnseyn?" Ps. 2, 7. 2. Kön. 7 , 14 .

6 . Und da Er den Erstgebornenin die Welt einführt, spricht Er:Es sollen Ihn anbctheu alleEuael Gottes." sr°m. », 29 .

Ps. Yb, 7.

7. Von den Engeln spricht Ernur:Er braucht seine Engel, wiedie Winde, und seine Diener wieFeuerflammen." Ps. 10;, 4.

8 . Vom Sohne aber sheißt es^rDein Thron, 0 Gott, währt vonEwigkeit zu Ewigkeit, das Scep-ter deines Reiches ist ein gerechtesSceptcr.

23 * 0 . D»