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An dre Galater Z.
damit die Verheißung durchden Glauben an Jesus Chri-stus den Gläubigen gegeben
würde. RSm. 2, g. il, 32.
23. Doch ehe der Glaube kam,wurden wir unter dem Gesetze ge-fangen gehalten, eingeschloffen biszu dem Glauben, der geoffenbartwerden sollte.
24. Das Gesetz ist also unserZuchtmeister gewesen bis auf Chri-stus, damit wir durch den Glaubengerecht gemacht würden. Rom. io, 4.
25. Da nun der Glaube gekom-men ist, sind wir nicht mehr unterdem Zuchtmeister.
26 . Denn ihr alle seyd Kin-der Gottes durch den Glaubenan Christus Jesus. 2 °h. i, 12.
27 . Denn so viel euer ge-tauft sind in Christo, die ha-ben Christum angezogen, Rom.
6, 3. 13, 14.
28. Da ist weder Jude nochGrieche, da ist weder Sklave nochFreyer, da ist weder Mann nochWeib; ihr alle seyd Eins in Chri-sto JesU. I. Kor. 12, 13.
29 . Gehöret ihr aber Christo an,so seyd ihr Abrahams Nachkom-men, und nach der VerheißungErben, srsm. g, 7.
Das 4. Kapitel.
Unter dem Gesetze waren die Juden Knechte,durch Sy-Mus Jesus werden wir frcye Kin-der und Erve» Gottes; Die jwey WeiberAbrahams sinnbilden die jwey Testa-mente.
1 . Ich will aber das sagen: solange der Erbe ein Kind ist, so ister nicht verschieden vom Knechte,obwohl er Herr von allem ist;
2. Sondern er steht unter Vor-mündern und Aufsehern, bis aufdie vom Vater bestimmte Zeit.
3. So waren auch wir, solan-ge wir Kinder waren, den An-
fangsgründen der Welt unterwor-fen. Kol. 2, 30.
4. Als aber dieZett erfüllt war,sandte Gott seinen Sohn, gebo-ren vom Weibe, dem Gesetze un-terworfen , 1. Mos. 4g, 10.
5. Damit Er die, so unter demGesetze waren, erlöste, und wiran Kindesstatt angenommen wür-den. K. 3, 13.
6 . Weil ihr nun Kinder sGot-tcs^ seyd, so hat Gott den Geistseines Sohnes in eure Herzengesandt, der da ruft: Abba!Vater! Rsm.«, 15.
7 . Also bist du nicht mehr Knecht,sondern Kind; wenn aber Kind,dann auch Erbe Gottes sdurchChristum.^ Rom. «,i7.
8. 8reylich damals, da ihr Gottnicht kanntet, habt ihr Götterngedient, die nicht wirklich Götter
sind. 1. Kor. 12, 2.
9 . Jetzt aber, da ihr Gott kennet,ja vielmehr von Gott erkannt seyd:wie u'.öget ihr wieder umkehren zuden schwachen und dürftigen An-fangsgründen, um ihnen wieder vonneuem dienstbar zu werden.
10 . Ihr haltet auf Tage undMonate und Feste und Jahres-zeiten. Rom. 14, S. Kol. 2, 16.
11 . Ich fürchte, daß ich 'um-sonst an euch gearbeitet habe.
12 . Seyd doch, wie ich; dennauch ich bin euch gleich geworden.Brüder! ich bitte euch; ihr habtmir ja nichts zu Leide gethan.
13. Ihr wisset, 'daß ich inSchwachheit des Fleisches leuchdas erstemal das Evangelium ver-kündiget habe.
14 . Und ihr habt die Prüfungen,die ich euretwegen in meinem Flei-sche litt, nicht verachtet, noch ver-schmäht ;