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An die Galater 3.
5. Der euch den Geist mittheilt,und Wunder unter euch wirkt,thut Ers durch die Werke des Ge-setzes, oder durch die Annahmedes Glaubens? RSm. 10 , s.
6. Wie geschrieben steht: „Abra-ham hat Gort geglaubt, unddies ist ihm zur Gerechtigkeitgerechnet worden." R°m. », z.
7. Erkennet also, daß die, soda Glauben haben, Kinder Abra-hams sind.
6. Und da die Schrift voraussah , daß Gott durch den Glaubendie Heiden gerecht macht, verhieß siedem Abraham: „Durch dich sol-len alle Völker gesegnet werden."
.. i. Mos. ir, r.
g. Also tyerden die- so Glau-ben haben, gesegnet mit dem gläu-bigen Abraham.
io. 'Denn die, so sich auf dieWerke des Gesetzes verlassen,sind unter dem Fluche; denn essteht geschrieben: „Verflucht seyjeder, der nicht alles erfüllt,svas im Buche des Gesetzesgeschrieben steht, daß er es
thUe." S.Mos. 27 , 26.1c.
' iil Daß aber durch dasGesetzniemand gerecht gemacht wirdvor Gott, ist offenbar; dennperGersschte lebt aus demGlau-
heN. Habac. 2, 4. Rom. 1, 17 .
12 . Das Gesetz aber dringt nichtauf den Glauben, sondern sessagh:' „Wer das thut, der wirddadurch leben." z. Mos. is, s.
' 13. Christus hat uns erlöstvom Fluche des Gesetzes, daEr für uns zum Fluche gewor-den; (denn es steht geschrieben:„Verflucht ist, wer am Holze
hängt!") Rom. s, z. L. Mos. 2l, 23 .
14. Damit der Segen Abra-hams auch den Heiden zu Theil
würde in Jesu Christo, auf daßwir den verheißenen Geist em-pfingen durch den Glauben,
i. Mos. > 2 , r,
15. Brüder! (ich will mensch-licher Weise reden) niemand kn»»doch das bestättigte Testament ei-nes Menschen umstoßen, oder et-was hinzufügen. Herr. 9 , 17 .
16. Nun aber sind dem Abra-ham die Verheißungen gegeben wer-den, und seinem Nachkomme».Es heißt nicht: den Nachkomme»,als von vielen, sondern von Ei-nem : und deinem Nachkomme»,welcher Christus ist. 1. M°s. 2-,
17. Ich will aber dies sage»!den von Gott vorher sauf Christ»-hinsj bestättigten Bund kann da-vierhundert und dreyßig Fahre spä-ter gegebene Gesetz nicht entkräften,so, daß die Verheißung aufgehobenwürde. 2. M°s. 12, 40.
18 . Denn kommt durch das Ge-setz das Erbe,so kommt es nicht mehrdurch die Verheißung. Dem Abra-ham aber hat es Gott durch die Ver-heißung geschenkt. Rom. 4 , iz. >4.
19. Wozu nun das Gesetz?Der Uebertretungen wegen war)es gegeben (bis daß der Nachkommeexschien, dem die Verheißung ge-schehen), angeordnet durch Enge!,durch die Hand des Mittlers.
20. Nun aber ist der Mittlernicht sMittleifl eines einzigen; Gottaber ist nur Einer, s. M°s. 6, 4 .
21. Also ist das Gesetz gegendie Verheißungen Gottes? "Dassey ferne! Denn wenn ein Ge-setz gegeben wäre, das leben-dig machen könnte, so kämewirklich aus dem Gesetze dieGerechtigkeit. R°m. s, 2.3. 4.
22 . Aber die Schrift hat alleunter die Sünde verschlossen,
da-