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An die Galater 5.
schmäht; sondern wie einen En-gel" Gottes habt ihr mich ausge-nommen, ja, wie Christum Ie-snm. 'Mal. 2 , 7.
15. Wo ist denn nun eure Se-ligkeit? Denn ich gebe euch dasZeugniß, daß ihr, wo möglich,euch die Augen ausgeriffe» undmir gegeben hättet.
16 . Bin ich euch nun so verhaßteworden, weil ich euch die Wahr-est sage? A„i°z s, io.
17. Sie eifern aus keiner gutenAnsicht um euch; sondern abfälligwollen sie euch machen, damit ihrfach um sie beeifert.
18 . Schön ist es, wenn ihr euchallezeit im Guten beeifert, und nichthlos, wenn ich bey euch bin.
19. Q meine Kinder, die ichabermal mit Schmerzen ge-bäre, bis Christus in euch ge-staltet wird! K. 2 , 20 . 1. Kor. 4, 15.
20 . Ich wünschte, jetzt bey euchzu seyn, um meinen Ton zu än-dern, denn ich weiß nicht, wie ichmit euch daran biir.
21 . (Dagetmir doch, die ihrun-ter dem Gesetze seyn wollet: habtihr das Gesetz nicht gelesen? K. 25 .
22. Denn es steht geschrieben,Abraham hatte zwey Söhue, einenvon der Magd, und einen von derFreyen. >. Mos. rs, 15 . 21 , 2 . ,c.
23. Aber der von der Magdwar nach dem Fleische geboren,und der von der Freyen vermögeder Verheißung. B. 2s.
24. Dies bat einen bildlichenSinn; denn diese szwey Weiber^bedeuten die zwey Testamente. Ei-nes vom Berge Sinai, welches zurKnechtschaft gebiert; das ist dieHagar,
25. Denn Hagar bedeutet de»Berg Sinai in Arabien, und paß,auf das jetzige Jerusalem; dem,dieses ist dienstbar mit seinen Kin-dern.
26. Das obere Jerusalem aberist frey, und das ist unsere Mutter.
Off. 5, 12. 2l, 2. 1f.
27. Denn es steht geschrieben!„Frohlocke, Unfruchtbare! die dunicht geboren; brich aus in Jubelund jauchze, die du keine Wehe»hattest; denn die Einsame hat mehrKinder, als die den Mann hat."
2 s- 54, I. I-,
28. Wir aber, Brüder! sind,wie Isaak, Kinder der Verhch
sUNg. Röm. y, 7. ».
29. Doch wie damals dernach dem Fleisch Gcborne dennach dem Geist Gcbornen ver-folgte, so ist es auch jetzt.
1. Mos. 21, ?,
20 . Was sagt aber die Schrift?„Treibe die Magd aus mit ihremSohne; denn der Sohn der Magdsoll nicht erben mit dem Sohneder Freyen." i.M°s. 21 , 10 . 12 .
31 . Demnach, Brüder! sind wirnicht Kinder der Magd, sondern derFreyen. Und diese Freyheit Hutuns Christus erworben.
Das 5. Kapitel.
Die Beschneidung hilft nichts; In Shrijl«gilt nichts, als der In Liebe thätige Glaub-!
Ermahnung „ir Liebe; Werke des Flci>>sches; Früchte des Geistes.
1 . Eo bestehet nun sin der Frei-heit,die euchChristus erworben hat,sund lasset euch nicht wiederum dasJoch der Knechtschaft aufbürdeil.
2oh. 8, 52. Röltt. 6, IS.
2. Sieh! ich Paulus sage euch!wenn ihr euch beschneiden lasset,sonützt euch Christus nichts. ApG. is,i.
3. Ja, ich bezeuge abermal ei-nem jeden, der sich beschneiden läßt,
daß