An dre Galater 2 . r. 300
10. Nur sollten wir der Armeneingedenk sevn, was ich mich auchzu thun bestrebt habe. ApG.n, ro.
11. Äls aber Kephas nachAn-tiochia kam, widerstand ich ihm in'SAngesicht,weil er tadelnswerth war.
12. Denn ehe etliche vonIako-bus herkamen, aß er mit den Hei-den zusamm. Als sie aber kamen,entzog er sich und sonderte sich ab,aus Furcht vor den Beschnittenen.
13. Und mit ihm heuchelten auchdie übrigen Juden, so daß sich auchBarnabas von ihnen zu dieser Heu-chelei) mit Hinreißen ließ.
14. Da ich aber sah, daß sie nichtden geraden Weg wandelten, nachder Wahrheit des Evangeliums,sprach ich zu Kephas im Angesichtealler: Wenn du, der du ein Judebist, nach heidnischer Sitte lebendarfst, und nicht nach jüdischer;warum zwingst du die Heiden jü-disch zu leben? 1. r,m. 5, 20.
15 . Wir sind zwar von NaturJuden, und nicht Sünder aus denHeiden;
16. Weil wir aber wissen,daß der Mensch gerechtaemachtwird nicht durch die Werke desGesetzes, sondern allein durchden Glauben an Jesus Chri-stus; so haben wir auch an Je-sus Christus geglaubt, damitwir gerecht gemacht würdendurch den Glauben an Chri-stus, und nicht durch die Weckedes Gesetzes. Denn durch dieWerke des Gesetzes wird ein-mal kein Mensch gerecht ge-macht. RSM. Z, 2 «. 4 , S. Eph. 2 , S.
17 . Wenn wir nun aber, da wirdurch Christus gerecht gemacht zuwerden suchen, auch noch als Sün-der erfunden würden; wäre dann
nicht Christus ein Sünden-Diener ?Das sei) ferne! Rom. r, 24.
18. Denn wenn ich wieder anf-baue, was ich eingerissen habe, somache ich mich selbst zum Sünder.
19. Zch bin aber durch das Ge-setz dem Gesetze entstorben, damitich Gott lebe. Mit Christus binich gekreuziget. R°m. i 4 , 7.
ro. Ich lebe, doch nicht ich,sondern Christus lebt in mir.Was ich nun lebe im Fleische,das lebe ich im Glauben anden Sohn Gottes, der mich ge-liebt, und sich selbst für michhingeaeben hat. 2. Kor. iz, 5.
21. Ich werfe die Gnade Got-tes nicht weg; denn wenn dieGerechtigkeit durch das Gesetzkommt, so ist Christus vergeb-lich gestorben. Röm, 4,14. s-br.'r, n.
Das 3 . Kapitel.
Der heilige Geist wird durch den Glauienan Christus gegeben; Christus hatunsoomFluche des Gesetzes erlöst; Das Gesetzkann nicht rechtfertigen; Der Glaube recht-fertiget, und macht Kinder und ErbenGottes.
1. H ihr unverständigen * Ga-later! Wer hat euch bezaubert, daßihr der Wahrheit nicht gehorchet,ihr, denen IesusChristus vor dieAu-gen gemahlt worden, als wäre Erunter euch gekreuziget? - Lu«. 24, 2s.
2. Nur dies will ich von euchwissen: Habt ihr den Geistdurch die Werke des Gesetzesempfangen, oder durch die An-nahme des Glaubens?
3 . So unverständig seyd ihr!Im Geiste habt ihrs angefangen,und im Fleische wollt ihrs nunvollenden!
4. So viel habt ihr umsonst er-litten ! ja, wenn es nur auch um-sonst wäre.
L. De»